Volltextsuche über das Angebot:

-2 ° / -5 ° Schneeschauer

Navigation:
Neptuns erster Umzug zum Saisonstart

Boltenhagen Neptuns erster Umzug zum Saisonstart

Viele Schaulustige sahen Parade in Boltenhagen / Konzert und Kinderprogramm für Urlauber

Voriger Artikel
Neptuns erster Umzug zum Saisonstart
Nächster Artikel
Gojko Mitic kommt zur Stadtfestwoche

Als Neptun verkleidet mit einer Nixe an seiner Seite führte Jürgen Schossow den Umzug zur Saisoneröffnung im Ostseebad Boltenhagen an.

Quelle: Foto: Privat

Boltenhagen. Die Urlaubs- und Badesaison im Ostseebad Boltenhagen ist erfolgreich eröffnet worden. Nachdem zwölf Teams ihre Sandburgen am Strand neben der Seebrücke gebaut hatten, wurde am Sonnabendnachmittag im Kurpark weiter gefeiert. Dort kam in diesem Jahr zum ersten Mal beim Saisonstart ein Umzug an, mit dem sich die Boltenhagener als gute Gastgeber präsentierten.

Jürgen Schossow, der die Parade mit dem Seniorenverein Klützer Winkel organisiert hatte, war sehr zufrieden und plant eine Wiederholung. „Dank der DLRG-Rettungsschwimmer und der Fanfarenzüge aus Lübeck und Lüdersdorf war die Premiere besser als anfangs erwartet“, sagte Jürgen Schossow. Auch das Boltenhagener Busunternehmen Beckert und der Boltenhagen Appartement und Immobilienservice hatten sich am Umzug vom Regenbogencamp zum Kurpark beteiligt. Bürgermeister Christian Schmiedeberg war mit einer Schwalbe mitgefahren.

Auch Kurdirektorin Claudia Hörl gefiel der Umzug. „Es war gut, dass er am Nachmittag stattfand“, sagte sie. „Vielleicht beteiligen sich im nächsten Jahr noch mehr daran.“ Die Kurverwaltung hatte die Parade mit einem Zuschuss für die Fanfarenzüge unterstützt. Der Umzug über die Ostseeallee, der von vielen Schaulustigen begrüßt wurde, habe eine Verbindung vom Sandburgenwettbewerb zum Programm am Abend gebildet, so Hörl. Sie war auch mit der Party im Kurpark zufrieden, bei der Sambatänzerinnen vor und nach dem Konzert der Gibson Brothers für Stimmung gesorgt hatten. „So war das Programm für die Gäste aufgelockert. Sie hatten viel mehr Gelegenheit, sich zu unterhalten oder sich etwas zu essen zu holen.“

Das Programm der Kurverwaltung nimmt jetzt Fahrt auf. Hochkarätig besetzt sind die nächsten Konzerte. So tritt am 20. Mai der Echo-Klassik-Gewinner Yury Revich im Festsaal an der Klützer Straße auf.

Mit der Pianistin Xin Wang wird der junge Violinist Werke von Beethoven, Sarasate und Ravel erklingen lassen. Eintrittskarten für 14 Euro gibt es in der Tourist-Info an der Ostseeallee. Außerdem wird am 26. Mai die neue Konzertreihe Wiesenklänge eröffnet. Ab 15 Uhr gibt Saxophonistin Heidi Jantschik dann ein Konzert auf der Festwiese hinter dem Kurhaus. „Außerdem haben wir einen gut gefüllten Veranstaltungskalender mit Kinderaktionen im Kurpark, Führungen durch den Ort sowie Veranstaltungen in verschiedenen Hotels und Lokalen“, sagt Kurdirektorin Claudia Hörl.

Mit dem Saisonbeginn hat auch die Arbeit der Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Boltenhagen begonnen. Vorerst ist täglich die Hauptwache an Strandaufgang 11 mit Rettungsschwimmern besetzt und auch bei Turm 5 am Strandaufgang 20 finden Strandbesucher Rat und Hilfe. Während der Hauptsaison werden alle acht Rettungstürme an Boltenhagens Strand mit Rettungsschwimmern besetzt sein. Neben einigen DLRG-Mitgliedern aus Nordwestmecklenburg reist der größte Teil der Ehrenamtler dann aus Süddeutschland an und verbringt in Boltenhagen Wochen des eigenen Urlaubs. Mit Saisonbeginn gilt in Boltenhagen die Bäderregelung, nach der Geschäfte an Sonntagen öffnen dürfen. Die Regelung gilt auch für Klütz und den Ortsteil Wohlenberg.

Informationen für Gäste

Der Veranstaltungskalender der Kurverwaltung ist im Internet auf der Seite www.boltenhagen.de zu finden.

Fragen zu Veranstaltungen werden von den Mitarbeiterinnen der Tourist-Info, Ostseeallee 4, beantwortet. Dort gibt es auch Eintrittskarten für Konzerte.

Die Sicherheit der Badegäste steht für die DLRG im Vordergrund. Auf der Facebookseite „DLRG Wasserrettungsstation Ostseebad Boltenhagen“ informiert sie regelmäßig über „Strandthemen“.

Malte Behnk

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Koloniales Erbe
Mit rotem Festumhang und einer Handglocke aus Messing preist Chris Whyman auf dem Marktplatz von Kingston als Stadtschreier die wichtige Sehenswürdigkeiten an.

Kingston ist nicht so berühmt wie Toronto oder Ottawa. Dabei war es mal Hauptstadt des kolonialen Kanadas. Fast wurde dort sogar das Parlament gebaut. Noch heute ist das Städtchen stolz auf seine Geschichte - und preist die auch lautstark an.

mehr
Mehr aus Grevesmühlen
Verlagshaus Grevesmühlen

August-Bebel-Straße 11
23936 Grevesmühlen

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag:
9:00 -12.30 Uhr und 13.30 - 17:00 Uhr
Freitag:
 9:00 - 12.30 Uhr und 13.30 - 16:00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Michael Prochnow
Telefon: 0 38 81 / 78 78 10
E-Mail: grevesmuehlen@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

^
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.