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Grevesmühlen Regenentwässerung beschäftigt Wichmannsdorfer weiter
Mecklenburg Grevesmühlen Regenentwässerung beschäftigt Wichmannsdorfer weiter
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00:00 22.03.2014

Während der Einwohnerfragestunde der vergangenen Gemeindevertretersitzung in Boltenhagen kam erneut die Frage nach der Regenentwässerung im Ortsteil Wichmannsdorf zur Sprache. Ein Anwohner fragte nach dem Stand der Planungen. „Nicht dass plötzlich die Bagger anrollen“, hatte er befürchtet. Aus Sicht des Anwohners würde sich die Situation in Wichmannsdorf durch das bislang vorgestellte Konzept nur verschlechtern. Bauamtsleiterin Maria Schultz erklärte: „Das Thema wird wieder im Bauausschuss behandelt. Und Bagger werden voraussichtlich noch nicht in diesem Jahr anrücken.“ Der amtierende Bürgermeister Christian Schmiedeberg (CDU) fügte hinzu, dass die Regenentwässerung von Wichmannsdorf im Zusammenhang mit der geplanten Bebauung der benachbarten Ackerflächen geplant werde. Das Gebiet mit dem geplanten Welcomecenter auf der von Wichmannsdorf gegenüber liegenden Straßenseite sei von den Planungen aber nicht mehr berührt, „weil wir dort in die andere Richtung entwässern wollen“. Zur Kritik an den vorgestellten Konzepten, unter anderem vom Zweckverband Grevesmühlen, sagte Schmiedeberg: „Wir müssen uns auch auf Fachleute verlassen. Ich suche mir doch auch einen Fachmann, wenn es um Reparaturen an meinem Auto oder an meinem Haus geht.“

Hintergrund der Besorgnis in Wichmannsdorf ist, dass seit jeher Regenwasser in Gräben versickert, beziehungsweise über sie zum Klützer Bach geleitet wird. Mit der gewachsenen Bebauung des Ortsteils hat auch die Menge des abzuleitenden Wassers zugenommen. Inzwischen stehen tief liegende Grundstücke regelmäßig unter Wasser.



mab

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