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Straße nach Parin soll ausgebaut werden

Damshagen Straße nach Parin soll ausgebaut werden

Gemeindevertretung von Damshagen hat dem Vorhaben zugestimmt / Antrag auf Förderung ist gestellt / Weitere Straßenbaumaßnahmen geplant

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Auf der aktuell drei Meter breiten Straße stellt vor allem die Begegnung mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen eine Herausforderung dar.

Quelle: Daniel Heidmann

Damshagen. Die Gemeinde Damshagen will im nächsten Jahr die Straße zwischen den Ortsteilen Rolofshagen und Parin auf einer Länge von 1,3 Kilometern ausbauen lassen. Die Mitglieder der Gemeindevertretung haben dem Vorhaben während ihrer Sitzung am Mittwochabend zugestimmt. „Der Antrag auf Förderung ist bereits gestellt“, berichtet Damshagens Bürgermeisterin Mandy Krüger (ptl.). Die Straße ist derzeit auf einer Breite von drei Metern befestigt. Die Planung sieht einen befestigten Ausbau auf fünf Meter vor. Die Bau- und Planungskosten beziffert die Gemeinde auf etwa 370 000 Euro.

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Gemeindevertretung von Damshagen hat dem Vorhaben zugestimmt / Antrag auf Förderung ist gestellt / Weitere Straßenbaumaßnahmen geplant

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Nicht zuletzt durch das Gutshaus Parin als Magnet für Besucher habe das Verkehrsaufkommen auf der Strecke zugenommen. „Hinzu kommen die landwirtschaftlichen Fahrzeuge, die nicht nur immer breiter, sondern auch immer schwerer werden“, erklärt Krüger. Das würde die Straße arg in Mitleidenschaft ziehen. Aber auch die Begegnung zweier Fahrzeuge sei auf der engen Piste eine Herausforderung. Das soll durch die Verbreiterung besser möglich werden.

Das Bauvorhaben zwischen den beiden Ortsteilen steht ganz oben auf der Prioritätenliste der Straßenbaumaßnahmen, die die Gemeinde am Mittwoch beschlossen hat. Darauf findet sich noch ein weiteres Projekt, das Parin betrifft: Damshagen will sich in Zukunft auch mit der Neugestaltung der Verkehrsanlagen in der Ortslage beschäftigen. „Es ist eng in Parin“, meint Krüger. „Es gibt aber noch nichts Konkretes“, ergänzt sie. Die Gemeinde wolle Projekte vordenken und in der Schublade liegen haben, falls kurzfristig Fördergelder bereitstehen sollten. „Wir wollen jetzt überlegen: Was könnte man machen? Was würde es kosten?“, so die Bürgermeisterin.

An Nummer zwei auf der Prioritätenliste: Die grundhafte Erneuerung der Straße Grüner Weg in Rolofshagen. Für das Vorhaben war bei der jüngsten Gemeindevertretersitzung bereits ein Grundsatzbeschluss vorgesehen. Doch das Thema wurde nochmal in den Bauausschuss zurückgestellt. „Es gibt noch Gesprächsbedarf – auch mit den Einwohnern“, sagt Krüger. Denn ursprünglich war hier nur die Erneuerung der Regenentwässerung geplant. Der Zweckverband sieht die Arbeiten als notwendig an. Damshagen hatte dafür auch schon einen Förderantrag gestellt. „Dieser wurde aber mit der Begründung abgelehnt, dass durch die Maßnahmen an der Regenentwässerung der Zustand der Straße schlechter werden würde“, erklärt Krüger. Die Förderfähigkeit sei laut Amt aber höher, wenn die Gemeinde die Straße gleich mit sanieren lässt. Das wiederum bedeute jedoch höhere Umlagen für die betroffenen Grundstückseigentümer, mit denen nun Kontakt aufgenommen wird. „Die Baumaßnahmen gehen frühestens 2018 los“, so Krüger.

Ebenfalls für 2018 ist die Instandsetzung und Erneuerung der beiden Durchlässe auf der Gemeindestraße zwischen Welzin und Dorf Reppenhagen vorgesehen. Der schlechte Zustand wirke sich massiv auf den bestehenden Straßenbaukörper aus. „Wir haben erhebliche Schäden festgestellt“, berichtet Krüger. Diese sollen zunächst so weit repariert werden, „dass niemand zu Schaden kommt“. Die Gemeinde will nun Fördergelder für die geplante Maßnahme akquirieren.

Im nichtöffentlichen Teil der Gemeindevertretersitzung war auch das ehemalige Schulgelände in Damshagen Thema. Es soll verkauft werden. An wen, das will die Bürgermeisterin aber noch nicht verraten.

„Ich möchte das erst bekanntgeben, wenn die Verträge unterschrieben sind“, entgegnet Krüger auf Nachfragen. Das soll demnächst passieren. Ziel der Gemeinde sei es, den Verkauf noch in diesem Jahr über die Bühne zu bringen. Am Mittwochabend hat das Gremium zunächst den Vertragsentwurf beschlossen.

Daniel Heidmann

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