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Tagessatz im Frauenhaus in der Kritik

Wismar Tagessatz im Frauenhaus in der Kritik

Sozialausschuss debattiert über Höhe der Zuzahlung

Wismar. „Die Nachfrage nach einem Platz im Frauenschutzhaus in der Hansestadt ist nach wie vor hoch.“ So beschreibt der Träger – die Arbeiterwohlfahrt (Awo) – den Bedarf von Menschen an dieser schützenden Einrichtung. Thema im Sozialausschuss des Landkreises aber war vor allem der Tagessatz, der sich in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 4,39 Euro auf 20,55 Euro erhöht hat.

 

OZ-Bild

Eine junge Frau steht am Fenster eines Frauenhauses.

Quelle: Foto: Dpa

Simone Jürß, Gleichstellungsbeauftragte in Nordwestmecklenburg, sprach von einer größeren Hürde für die, die den Schutz im Frauenhaus suchen. „Zumal in Wismar auch für Kinder dieser Tagessatz gilt“, informierte Jürß den Ausschuss. Eine Frau, die mit ihren zwei Kindern Zuflucht sucht in der Einrichtung, zahlt so für einen Monat mit 30 Tagen gut 1800 Euro statt bislang gut 1450 Euro.

Gleichzeitig verwundert zeigten sich sowohl Jürß als auch Ausschussmitglieder darüber, dass die Awo für dieses Jahr keine Förderung beim Landkreis für das Frauenhaus beantragt hatte.

Die Awo sei mit dem Landkreis übereingekommen, andere Finanzierungsquellen für das Frauenhaus zu nutzen. Der erhöhte Tagessatz resultiert laut Geschäftsführer Matthias Koch aus gestiegenen Personalkosten. Dass deshalb weniger Frauen dieses Angebot nutzen, sei nicht festzustellen.

Die Zahl derer, die einen Eigenanteil (5,26 Euro) zum Tagessatz leisten müssen, lag laut Koch 2016 bei 7 von 19 Frauen. In diesem Jahr bislang bei drei Frauen. Den Rest des Tagessatzes übernehme das Jobcenter. Eine Frau habe den vollen Tagessatz gezahlt. Ob der Staat die Kosten für einen Aufenthalt im Frauenhaus übernimmt, hängt von der finanziellen und beruflichen Situation der Menschen ab.

Nicole Buchmann

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