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Wärmebildkamera für die Feuerwehr

Boltenhagen Wärmebildkamera für die Feuerwehr

Der Förderverein der Brandschützer in Boltenhagen hat kurzfristig 3200 Euro zusammenbekommen

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Mit der neuen Wärmebildkamera können die Feuerwehrleute Glutnester aufspüren. FOTO: FEUERWEHR BOLTENHAGEN

Boltenhagen. Die Freiwillige Feuerwehr Boltenhagen hat eine neue Wärmebildkamera, mit der sie noch sicherer bei Löscharbeiten vorgehen kann. Möglich machte die Anschaffung der erst im Februar gegründete Förderverein der Feuerwehr. Der Verein hatte in kurzer Zeit 3200 Euro für die Anschaffung der Kamera zusammenbekommen.

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Der Förderverein der Brandschützer in Boltenhagen hat kurzfristig 3200 Euro zusammenbekommen

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Förderverein der Feuerwehr

Der Verein wurde im Februar 2016 gegründet. Den Vorstand bilden Michael Retzlaff, Jan Günther, Kerstin Mauderer, Frank-F. Gabriel und Christian Beckert.

Adresse: Weidenstieg 8,

23946 Boltenhagen

Bankverbindung:

IBAN: DE03 1405 1000 1006 0183 59

BIC: NOLADE21WIS Kontakt per Mail: foerderverein@feuerwehr-boltenhagen.de

„Wir haben ein einmaliges Angebot für diese Kamera zu diesem Preis bekommen“, sagt Boltenhagens Wehrführer Sebastian Hacker erfreut. Die Kamera Typ UCF 7000 der Firma Dräger kostet im Normalfall laut Liste mehr als 7000 Euro.

„Einsatztaktisch ist das ein sehr sinnvolles Werkzeug. Wir können bei Bränden – zum Beispiel bei hohlen Bäumen oder auch bei Gebäuden – nach Glutnestern suchen. Auch zur Personensuche, zum Beispiel bei einem Verkehrsunfall im Dunkeln oder in einem verrauchten Gebäude, ist so eine Kamera sehr geeignet und erleichtert uns die Arbeit“, schildert Sebastian Hacker.

Der Wehrführer betont, dass so eine Wärmebildkamera nicht zur Grundausstattung der Feuerwehren gehört und die Anschaffung keine Pflichtaufgabe für die Gemeinde ist. „In der Umgebung haben aber schon einige Wehren so eine Kamera und andere rüsten nach“, sagt Hacker.

Er freut sich, dass der neugegründete Förderverein so schnell das Geld für die Anschaffung zusammenbekommen hat. „Die Spendenbereitschaft scheint sehr gut zu sein. Das ist für mich ein Zeichen, dass die Arbeit der Feuerwehr gewürdigt wird“, sagt er.

Obwohl die offizielle Übergabe der neuen Kamera jetzt erfolgte, haben Boltenhagens Brandschützer sie schon eingesetzt. „Als wir das Heizhaus am Gutshaus Stellshagen gelöscht haben, haben wir die Holzschnitzel der Anlage mit der Wärmebildkamera auf Glutnester untersucht. Wir konnten sie so viel schneller erkennen“, erzählt Sebastian Hacker.

So erfreut wie der Wehrführer ist auch Michael Retzlaff, der Vorsitzende des Fördervereins der Feuerwehr. „Es ist wirklich wahnsinnig“, sagt er. „Das Geld ist sehr schnell geflossen.“ Immerhin sei der Förderverein erst im Februar dieses Jahres gegründet worden – und brauchte dann noch etwas Zeit für Formalien wie den Eintrag ins Vereinsregister. Michael Retzlaff hatte den Eindruck, dass viele der Einzelspender der Feuerwehr schon länger etwas zukommen lassen wollten. „Und jetzt haben sie mit dem Verein – der Spendenquittungen ausstellt – die Möglichkeit dazu“, so Retzlaff.

Eine der größeren Spenden für die Wärmebildkamera kam mit 400 Euro vom Seehotel Großherzog von Mecklenburg. Dort wurde das Gerät durch den Förderverein, Hoteldirektor Rainer Kress und den technischen Leiter des Hotels, Enrico Paruszewski, jetzt offiziell übergeben.

Für den Förderverein der Brandschützer stehen nun weitere Aufgaben an. „Eigentlich beginnen wir jetzt mit der Sammlung unter den Mitgliedern“, sagt der Vorsitzende Michael Retzlaff. „Wer noch Mitglied werden möchte, kann sich auf der Internetseite der Feuerwehr informieren. Dort ist für den Förderverein eine eigene Rubrik eingerichtet, in der es auch ein Beitrittsformular gibt“, sagt Retzlaff.

Malte Behnk

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