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Kalkhorst Wechsel an der Feuerwehrspitze

Neuer Chef der Ortsfeuerwehr Kalkhorst: Falk Siedenschnur ist Nachfolger von Roland Müller

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Die neue Führung der Feuerwehr in Kalkhorst (v. l.): Gemeindewehrführer Reiner Oppor, sein neu gewählter Stellvertreter Jan Krüger, der neue Ortswehrführer von Kalkhorst Falk Siedenschnur, sein Stellvertreter Tobias Lenschow sowie Bürgermeister Dietrich Neick und Kalkhorsts bisheriger Ortswehrführer Roland Müller.

Quelle: Foto: Malte Behnk

Kalkhorst. Die Ortsfeuerwehr Kalkhorst hat einen neuen Wehrführer. Nach zwölf Jahren an der Spitze hatte Roland Müller bei der Jahreshauptversammlung der Gemeindefeuerwehr Kalkhorst erklärt: „Ich bin etwas amtsmüde geworden und möchte nicht mehr als Wehrführer und als Stellvertreter des Gemeindewehrführers kandidieren.“ Dafür erntete Müller vom Gemeindewehrführer Reiner Oppor und den Kameraden großen Respekt. Sie freuen sich, dass Roland Müller künftig die Arbeit der Jugendfeuerwehr unterstützen möchte.

Als sein Nachfolger an der Spitze der Ortsfeuerwehr Kalkhorst wurde Falk Siedenschnur gewählt. Sein neuer Stellvertreter ist Tobias Lenschow. Zum stellvertretenden Gemeindewehrführer wurde Jan Krüger gewählt.

Die Gemeindefeuerwehr in Kalkhorst gliedert sich in die Ortsfeuerwehren Kalkhorst mit 20 aktiven Mitgliedern und Elmenhorst/Brook mit 23 aktiven Mitgliedern auf. Das markanteste Ereignis im vergangenen Jahr war für alle Einsatzkräfte der Gemeinde der Sturm Ende Juni, der im Klützer Winkel etliche Bäume umriss und Äste abbrach, um die sich die Brandschützer kümmern mussten. Insgesamt 36 Einsätze hatten die Helfer der Gemeinde Kalkhorst am 26. Juni gezählt. Auch Brände wurden von den Ehrenamtlern im vergangenen Jahr gelöscht, zum größten Teil waren bei ihren Einsätzen aber technische Hilfeleistungen gefragt. Dafür, so sagte Elmenhorsts Ortswehrführer Mathias Schoof, könnte die Feuerwehr weitere Gerätschaften gebrauchen. „Ein Türöffnungsset und eine Wärmebildkamera würden Einsätze einfacher, schneller und auch sicherer machen“, so Schoof.

Dabei hat die Gemeinde Kalkhorst auch im vergangenen Jahr in ihre Feuerwehren investiert. So wurde die Fassade des Gerätehauses in Kalkhorst erneuert, ein neues Fahrzeug wurde bestellt und auch um die Rolltore des Kalkhorster Gerätehauses will sich die Gemeinde noch in diesem Jahr kümmern.

Lob bekamen die ehrenamtlichen Helfer nicht nur vom Bürgermeister Dietrich Neick (FWK), der sich auch für die Unterstützung bei Veranstaltungen und die Arbeit in der Jugendfeuerwehr bedankte.

Landwirt Henning Scheibler und seine Mutter Heidemarie bedankten sich mit zwei Spenden. Sie sollen für ein Zelt und – wie Henning Scheibler sagte – „vielleicht für eine Wärmebildkamera“ genutzt werden. Eine weitere Spende überreichte Burkard Golla, Mitorganisator der Lebensart-Messe auf Gut Brook. Er dankte für die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, die den Parkplatz der Messe betreut.

Jugendwehr lernte ohne Zeitschrift

Die Jugendfeuerwehr in Kalkhorst musste im vergangenen Jahr bei der Ausbildung auf wichtiges Material verzichten. Die Zeitschrift „Lauffeuer“, herausgegeben von der deutschen Jugendfeuerwehr, wurde mehrfach nicht zugestellt. Auf Anfrage der Kalkhorster Wehrleitung beim Verlag wurde erklärt, dass Rechnungen nicht bezahlt worden seien. Der Vorgang wird jetzt in der Amtsverwaltung in Klütz geprüft. Inzwischen wird das „Lauffeuer“ wieder an den Nachwuchs der Kalkhorster Brandschützer geschickt. Für die Jugendfeuerwehr ist das Heft wichtig, da darin auch Aufgaben behandelt werden, die die Mädchen und Jungen üben. Es ist also theoretisches Unterrichtsmaterial des Feuerwehrnachwuchses.

Malte Behnk

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