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Zwangspause bei Sanierung der Klützer Mühle

Klütz Zwangspause bei Sanierung der Klützer Mühle

Neue Besitzer des Wahrzeichens müssen auf Bescheid für Fördermittel warten

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Hunderte Gäste kamen im vergangenen Sommer neugierig zur Mühle, um deren Wiedereröffnung mit den neuen Besitzern zu feiern.

Quelle: Foto: Malte Behnk

Klütz. Die neuen Besitzer der Klützer Mühle, Manuela Homuth- Weilepp und ihr Mann Thomas Weilepp, blicken auf einen guten Start im vergangenen Jahr zurück. Am 4. August hatten sie das Café und Restaurant in dem denkmalgeschützten Wahrzeichen der Stadt Klütz eröffnet. Bis Ende Oktober kamen viele Einheimische, Urlauber und Ausflügler.

„Ich bin zufrieden“, sagt Manuela Homuth-Weilepp. „Es ist in etwa so eingetroffen, wie wir es erwartet hatten“, sagt sie und spricht an, dass vor allem bei mittelmäßigem Wetter großer Andrang herrschte. „Im November und Dezember hatten wir auch noch einige Weihnachts- und Familienfeiern“, freut sich die Mühlenbesitzerin, die mit ihrem Mann auch die „Villa Seebach“ in Boltenhagen betreibt.

Die Freude über den geglückten Start im vergangenen Jahr mischt sich aber mit Sorgen um den Zeitplan der Sanierung der Mühle. Eigentlich sollte dafür die Winterpause von Oktober bis April genutzt werden. „Wir bekommen über die regionale Leader-Aktionsgruppe auch Fördermittel von 168000 Euro, aber wir erhalten den Bewilligungsbescheid voraussichtlich erst im März. Erst dann dürfen wir mit dem Geld weiter sanieren“, erklärt Homuth-Weilepp, warum sich die Bauarbeiten verzögern.

Geplant ist einiges. So soll die Außengalerie der Windmühle so ausgebaut werden, dass auch dort Gäste bedient werden können. „Ich hoffe, dass wir damit bis Mai fertig sind“, sagt Manuela Homuth-Weilepp. Doch dann stehen noch diverse weitere Arbeiten an. Dabei muss es immer Absprachen mit der Denkmalschutzbehörde geben. „Aber wir arbeiten gut zusammen. Beim Denkmalschutz hat die Mühle höchste Priorität“, freut sich die Gastronomin.

Trotz all der anstehenden Arbeiten soll der Restaurantbetrieb in der Klützer Mühle im Vergleich zu den ersten Monaten im vergangenen Jahr ausgebaut werden. „Wir hatten verkürzte Öffnungszeiten, in diesem Jahr wird dann von 12 bis 22 Uhr geöffnet sein, sodass die Gäste auch abends bei uns essen können“, so Homuth-Weilepp. Küchenchef wird ihr Mann Thomas sein, der schon an einer Speiskarte mit speziellen Mühlengerichten arbeitet. Er produziert in der Küche der Mühle inzwischen auch diverse eigene Produkte wie Marmeladen und Senf. „Sie wird es ab April auch in der Mühle zu kaufen geben. Außerdem wollen wir dort noch mehr mit regionalen Produzenten zusammen arbeiten“, sagt Manuela Homuth-Weilepp. So ist eine Kooperation mit der Klützer Mosterei und Brennerei geplant.

Ostern soll an der Mühle mit einem Feuer gefeiert werden und auch das sommerliche Mühlenfest steht fest im Terminkalender.

Daten aus der Geschichte des Klützer Wahrzeichens

1904 wurde die Galerieholländermühle erbaut. Nachdem der letzte Müller in den 1970er Jahren seine Arbeit

niedergelegt hatte, war das Gebäude dem Verfall preisgegeben. Einige Klützer gründeten 1981 die „Volksinitiative zur Rettung der Klützer Mühle“. Der damalige Besitzer, Erich Kibbel, schenkte den Einwohnern die Mühle, die

sie innerhalb von fünf Jahren renovierten.

Am 1. Mai 1985 konnte schließlich das erste Restaurant eröffnet werden. Die letzten Pächter schlossen

2014 die Mühle, die leer stand, bis Manuela

Homuth-Weilepp und Thomas Weilepp sie

im Mai 2016 kauften.

Malte Behnk

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