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Breitbandausbau: Kommunen sollen unterstützen

Grevesmühlen Breitbandausbau: Kommunen sollen unterstützen

Auf einer Regionalkonferenz in der Grevesmühlener Malzfabrik wurde die Öffentlichkeit zum Ablauf des Projektes im Landkreis informiert

Grevesmühlen. Gut besucht war vorgestern Nachmittag die Regionalkonferenz zum Thema Breitbandausbau im Landkreis, die in der Grevesmühlener Malzfabrik stattfand.

Bürgermeister, Abgeordnete, Bürger und Fachdienstleiter der Kreisverwaltung ließen sich über das Großprojekt informieren.

„Insgesamt 190 Millionen werden in den Breitbandausbau in unserem Landkreis einfließen“, erläuterte Landrätin Kerstin Weiss. Die enorme Summe setzt sich aus Bundesfördermitteln, Landesfördermitteln und dem zehnprozentigen Eigenanteil zusammen, den die Kommunen aufbringen müssen. „Weil das Land um die finanzielle Lage der meisten Gemeinden weiß“, erklärte Heiko Sieraf, Referent im Innenministerium, „wurde eine Möglichkeit gefunden, die zehn Prozent durch Rücklagen des Landes zunächst auch vorzufinanzieren.“ Das Geld soll dann später über die jährlichen Schlüsselzuweisungen vom Land nach und nach in den Landeshaushalt zurückfließen.

Vorfinanziert in gewisser Weise wird das gesamte Projekt von Landkreis ohnehin – eine große Herausforderung. Denn damit das an Geld, was nun zugesagt wurde, dann später auch tatsächlich in die Kassen des Landkreises einfließt, ist zunächst die vorgeschriebene Umsetzung der Projekte zu leisten. Es müssen also nachweislich bei allen Haushalten in den Projektgebieten die 50 Mbit auch wirklich angekommen sein. Das genau war Gegenstand einiger Nachfragen.

Ein Bürger aus der Rankendorfer Straße in Dassow zum Beispiel berichtete von einem bereits erfolgten Netzausbau eines privatwirtschaftlichen Unternehmens in seiner Region, bei dem „vergessen“ wurde, vier etwas abgelegenere Höfe mit anzuschließen.

Die Landrätin wies darauf hin, dass in der Phase der Projekterstellung für die Ausschreibungen, die nun beginnt, die Ämter und Bürgermeister der Gemeinden präzise unterstützen müssen. „Arbeiten Sie mit uns zusammen, melden Sie sich bei unserer Breitbandbeauftragten vom Landkreis, Marie-Luise Kiepura, und geben Sie an, welcher Zustand bezogen auf Internetzugänge in Ihren Kommunen vorherrscht. So detailliert wie nur möglich.“

• E–Mail-Adresse der Breitbandbeauftragten im Landkreis:

m.kiepura@nordwestmecklenburg.de

Annett Meinke

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Bürgermeister, Amtsvorsteher, Fachdienstleiter der Kreisverwaltung ließen sich am Dientagnachmittag in der Grevesmühlener Malzfabrik über das Großprojekt Breitbandausbau im Landkreis Nordwestmecklenburg informieren.

Auf einer Regionalkonferenz in der Grevesmühlener Malzfabrik wurde die Öffentlichkeit zum Ablauf des Großprojektes im Landkreis Nordwestmecklenburg informiert.

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