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Buddelspaß beim Burgenbau

Boltenhagen Buddelspaß beim Burgenbau

Zwölf Teams zauberten Burgen, Torten oder riesige Schlangen in den Sandstrand von Boltenhagen

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Die Klassenkameraden Hannes, Jolina, Ida, Emely und Silas (v. l., alle 11 Jahre alt) bauten als Klassenteam eine gigantische Sandtorte. FOTOS (2): MAIK FREITAG

Boltenhagen. Auch eine Lufttemperatur von 13 Grad und noch deutlich kältere Wassertemperaturen haben am Sonnabend zwölf Teams nicht davon abhalten können, Burgen, Torten oder riesige Schlangen in den Sandstrand des Ostseebades Boltenhagen zu bauen. Dennoch musste die Kurverwaltung eine deutlich geringere Teilnehmerzahl als 2016 registrieren.

OZ-Bild

Zwölf Teams zauberten Burgen, Torten oder riesige Schlangen in den Sandstrand von Boltenhagen

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„Im vergangenen Jahr kamen 45 Teams. Leider hat es am Freitagabend hier mächtig geregnet und da sind viele Urlauber bereits abgereist“, erklärt Franziska Herrmann, Leiterin der Touristeninformation.

Zusammen mit Julia Lambrecht bewertete sie die Sandbauten der Urlauber und spornte sie an. „Wir haben für jeden einen Preis. Vor allem Gutscheine, aber auch Trostpreise bekommen alle Teilnehmer“, verspricht sie.

Einen dieser Preise wollten sich auch die Klassenkameraden Silas, Ida, Emely, Hannes und Jolina (alle 11 Jahre) sichern. Alle Fünf gehen in Schönberg zur Schule und wollten als Klassenteam einen der ersten drei Preise abräumen.

„Wir haben uns schon vorher überlegt, was wir bauen. Es sollte eine mehrstöckige Torte werden“, erklärt Hannes aus Schönberg. Doch nachdem die vierstöckige Torte in gut 90 Minuten fertiggestellt war, gab es unter den Klassenkameraden Zweifel, ob das für „ganz vorne“ reichen würde. Vielleicht wäre doch eine Sandburg das richtige, gewesen, mutmaßten die Schüler. Doch am Ende sorgte noch etwas Dekoration für eine tolle Torte.

Mit einem Bild als Vorlage ging die Familie Mittelstädt aus Wismar an den Start. Vater Frank, Sohn Emil sowie Schwager André und Nichte Ida hatten sich eine toskanische Burg ausgedruckt und waren fleißig dabei, diese aus Sand nachzubilden. Während Teelichter für die richtige Beleuchtung der Türme sorgten, kam auch eine Hängebrücke ins Spiel. „Wir kamen erst vorgestern auf die Idee und haben uns entschlossen, herzufahren. Oma hatte vom Sandburgenwettbewerb gelesen“, erzählt Frank Mittelstädt.

Einmal beschlossen war die Familie dann auch von kühlen Temperaturen nicht zu beeindrucken und formte aus dem Boltenhagener Strandsand eine riesige und fast detailgetreue Burg.

„Auch wenn wir wenige Teilnehmer haben, geben die sich doch alle Mühe und zaubern hier tolle Sachen in den Strand. Dafür hat sich der Tag gelohnt“, sagte Franziska Herrmann. Doch mit dem Sandburgenwettbewerb war der Tag in Boltenhagen noch lange nicht zu Ende. Denn zur Strandsaisoneröffnung spielten zunächst die „Gibson Brothers“ und eine Samba-Show sorgte für sommerliche Gefühle, eine abendliche Lasershow beendete den Tag.

Der Verband Mecklenburgische Ostseebäder hatte zur Eröffnung der Strandsaison zum vierten Mal zum Sandburgenwettbewerb eingeladen. Die Teilnehmer konnten alleine oder im Team mit Schaufel und Eimer buddeln. An den Stränden von Boltenhagen, Poel, Rerik, Kühlungsborn, Markgrafenheide und Graal-Müritz sind so wahre Sandkunstwerke entstanden.

Maik Freitag

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