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Bürgermeister kämpft gegen illegale Müllentsorgung

Mallentin Bürgermeister kämpft gegen illegale Müllentsorgung

Obwohl der „Tag der Sauberkeit“ in der Gemeinde Stepenitztal großen Anklang fand, gibt es Probleme

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Gostorf am alten Flugplatz: Gegen Müllentsorger will die Gemeinde Stepenitztal zukünftig drastischer vorgehen.

Quelle: Karl-Ernst Schmidt

Mallentin. Der Bürgermeister der Gemeinde Stepenitztal, Peter Koth, hat illegalen Müllentsorgern den Kampf angesagt. Denn während sich die große Mehrheit der Einwohner der Dörfer, die zur Gemeinde gehören, für ein sauberes Umfeld engagieren, gibt es immer wieder Probleme mit wilden Müllkippen. Am Rand von Gostorf, konkret am alten Flughafen, gibt es ein solches Beispiel. Und dabei hatte sich Bürgermeister Peter Koth auf der letzten Gemeindevertretersitzung, die im Ortsteil Mallentin stattfand, noch „über die rege Teilnahme unserer Bürger am Tag der Sauberkeit am 2. April“, gefreut. Auch, weil dieses Mal viele Kinder und Jugendliche mit dabei waren.

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Obwohl der „Tag der Sauberkeit“ in der Gemeinde Stepenitztal großen Anklang fand, gibt es Probleme

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Gegen die Müll-Schandflecke will Peter Koth nun drastischer vorgehen. „Ein Problem ist zwar, dass sich der illegale Müllplatz am alten Flugplatz auf einem Privatgrundstück und nicht auf Gemeindeland befindet, dennoch gibt es Möglichkeiten, dagegen vorzugehen.“ Die Gemeinde wird in jedem Fall etwas unternehmen und ihre Befugnisse ausnutzen. Ähnliches beträfe übrigens, so Koth, auch die illegale Verbrennung von Gartenresten und Sperrmüll. Also auch was illegale Gartenfeier angeht, soll in der Gemeinde Stepenitztal nun ein deutlich anderer Wind wehen. „Bisher haben wir noch nicht so streng kontrolliert“, so Koth. „Doch auch das ist jetzt vorbei. Als Bürgermeister bin ich letztlich voll in der Verantwortung, wenn Gesetze übertreten werden.“ Wer Sperrmüll oder Grünschnitt zu entsorgen hat, muss die Angebote des Entsorgungsunternehmens GER und anderer Anbieter nutzen, fordert der Bürgermeister.

Windräder aber werden in der Gemeinde offenbar keinen zusätzlichen Wind verbreiten. „Wir hatten vor, ein paar zu errichten“, so Koth. „Mit der Fortschreibung des Landesraumentwicklungsplan ist klar, dass es in unserer Gemeinde kein Windeignungsgebiet mehr gibt.“ Die Gemeindevertreter beschlossen, auf einen Flächennutzungsänderungsantrag zu verzichten.

Von Annett Meinke

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