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Buntes Treiben und viel Gesprächsstoff

Festwoche in Diedrichshagen, Heimatfest in Dassow: Sonniger Saisonabschluss in der Region Buntes Treiben und viel Gesprächsstoff

Stadt Dassow feierte ihr 17. Heimat- und Vereinsfest . Kita „Deichspatzen“ mit eigenem Areal.

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Helene Leonard (5) malt ein Wappen für Dassow. Stefanie Linke, Mitarbeiterin der Kita „Deichspatzen“ aus Dassow, gibt Tipps.

Dassow. Ob Flohmarkt, Tombola, Bühnenprogramm oder Festumzug — beim 17. Dassower Heimat- und Vereinsfest konnten die Besucher an etlichen Punkten verweilen, um die Stadt in all ihren Facetten kennenzulernen. Und natürlich, um ein wenig zu plaudern.

„Das ist es doch, worum es hier geht“, machte Marianne Thoms deutlich, die erste Vorsitzende des Dassower Heimatvereines. „Die Menschen wollen sich treffen und miteinander erzählen.“ Sie fügte hinzu, dass gerade ältere Menschen die Gelegenheit dankbar annehmen. Marianne Thoms beobachtete das bunte Treiben aufmerksam vom Stand des Vereines aus, der das Stadtfest im Jahr 1997 direkt nach seiner Gründung ins Leben gerufen hatte.

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Helene Leonard (5) malt ein Wappen für Dassow. Stefanie Linke, Mitarbeiterin der Kita „Deichspatzen“ aus Dassow, gibt Tipps.

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„Die Vereine waren gerade beim Festumzug sehr präsent“, fand Doreen Blaffert (41) aus Dassow. „Cool“ fand sie die alten Helme, die die Feuerwehrleute trugen. Die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr Dassow präsentierten sich auf ihrem eigenen Areal, ebenso wie der noch ganz neue Förderverein der Wehr. Erst im August hatte es erstmals eine Versammlung gegeben. Der Verein nutzte das Heimat- und Stadtfest, um sich vorzustellen und neue Mitglieder zu gewinnen.

Informationen gab es auch an den verschiedenen Ständen der Dassower Kita „Deichspatzen“ reichlich, die ein kleines Terrain ganz für sich hatte. Hier wurden duftende Waffeln serviert, es gab einen Flohmarkt mit Beteiligung der Eltern, und die Lütten konnten ein Wappen für Dassow malen. Alte Fotos, schwarzweiß und in Farbe, baumelten an Wäscheleinen darüber. Tradition war überall gegenwärtig.

Auch die fünfjährige Helene Leonard nahm Buntstifte zur Hand, um ein Wappen für Dassow zu Papier zu bringen. Mutter Evelyn nahm derweil die Klamotten beim Flohmarkt unter die Lupe — zusammen mit Schwiegermutter Heidrun Bischof. Beide äußerten sich einstimmig zum Fest: „Super, es ist eindeutig super“.

Ganz ähnlich sah es Oke Johnsen (43) aus Lübeck: „Dies ist ein Fest, bei der eine kleine, wundervolle Stadt einmal so richtig aufwacht“, stellte er fest.

Am Sonnabendnachmittag standen Kinder auf der Bühne des Parkplatzes am Lindenkrug. Die Kita „Deichspatzen“ eröffneten das Programm mit Liedern. „Jetzt geht es los, die Show beginnt“, sangen sie.

Ihnen folgten neben den „Zappelkrabben“ auch die Zumba tanzenden Kinder sowie Mädchen, die beim SV Dassow 24 rhythmische Sportgymnastik machen, auftraten. Gestern klang das Spektakel aus: mit einem Frühschoppen im Rosengarten, bei dem das Silvio Bollmann-Orchester auftritt.

Erntekrone per Kutsche vorgefahren
In Scharen strömten die Besucher am Sonnabend Nachmittag auf den Festplatz nach Diedrichshagen, um die Ankunft des Ernte-Festumzuges mitzuerleben. Rund 50 Fahrzeuge waren mittags in Hanshagen gestartet — vorneweg traditionell der alte Landauer, in dem diesmal Christa Lonkowski, Lisbeth Riesel, Dieter Schwarz und Maria Haupenthal Platz genommen hatten.

Letztere war gerade erst 94 Jahre alt geworden. Einwohner aus Rüting, Hanshagen und Upahl saßen in den festlich geschmückten Traktoren, Pferdefuhrwerken und Kutschen, einige nahmen hoch zu Pferde am Umzug teil.

Dieser stellte den Höhepunkt der Festwoche zum Abschluss der Erntezeit dar, zu dem der Verein zur Traditionspflege im Kirchspiel Diedrichshagen zum 19. Mal eingeladen hatte. „Vereinsmitglieder fahren beim Umzug eigentlich nicht mit. Sie haben keine Zeit, zweieinhalb Stunden stillzusitzen“, erklärte Jochen Meyer-Bothling, Pastor und Vereinsvorsitzender. Seine Frau wirkte in der Losbude mit, viele andere Einwohner hatten Kuchen gebacken, und ein Bläsersextett aus Schwerin sorgte für zünftige Blasmusik.

Der erste Erntewagen brachte die Erntekrone mit, die rasch ins Festzelt getragen wurde. Jens Oldenburg von der Agrarprodukt eG sowie der Pastor hielten kurze Ansprachen vor dem Hochziehen der Krone. „Wir sind fast jedes Jahr hier“, erklärte Zuschauer Hendrik Peters (29) aus Grevesmühlen, der auch schon einmal im Zug mitgefahren ist. „Uns gefällt die Gemeinschaft. Und dass man wieder zusammenkommt.“

 

uo Dana Dolata

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