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Grevesmühlen Cambs/Leezen für Schönberg wie eine „Wundertüte“
Mecklenburg Grevesmühlen Cambs/Leezen für Schönberg wie eine „Wundertüte“
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00:05 27.10.2017
Schönbergs Spielertrainer Tom Körner und sein Co-Trainer Florian Zysk unter sich. Mal sehen, welche Taktik sich die beiden Übungsleiter für die Begegnung morgen bei der SpVgg Cambs-Leezen ausgedacht haben. Quelle: Foto: Jens Uphal
Leezen/Schönberg

Schönbergs Trainer Tom Körner hätte nicht gedacht, dass die SpVgg Cambs-Leezen „so schlecht in die Saison startet.“ Der Grund: In der vergangenen Saison war die Mannschaft von Henry Ströh Vizemeister und damit ärgster Verfolger der Grün-Weißen im Titelrennen. Von einem Spiel auf Augenhöhe kann beim Blick auf die Tabelle keine Rede mehr sein, wenn die SpVgg Cambs-Leezen morgen um 14 Uhr den FC Schönberg in der Landesliga-West empfängt. Die Gäste sind Dritter, die Gastgeber stehen nur auf Rang neun. „Das ist schon überraschend“, findet auch FC-Chef Wilfried Rohloff. Schließlich haben sie „in den vergangenen Jahren immer um den Titel mitgespielt.“. Die Maurinestädter tappen also morgen im Dunkeln. „Es ist wie ein Griff in die Wundertüte“, meint Rohloff.

Das wird eine harte Nuss. Ich denke aber, dass wir gut genug sind. Wilfried Rohloff Vorsitzender FC Schönberg

Das Team von Henry Ströh ist die erfolgreichste Mannschaft der vergangenen sechs Jahre in der Landesliga-West. In den Spielzeiten 2011/2012 und 2015/2016 holten die Leezener jeweils den Titel. Von 2012 bis 2015 wurde die Spielvereinigung dreimal in Folge Dritter, vergangene Saison Vizemeister. Zurzeit sind die Gastgeber allerdings meilenweit von den eigenen Ansprüchen entfernt. Nur zehn Zählern stehen zu Buche. Trotzdem hebt Wilfried Rohloff den Zeigefinger und warnt: „Das wird eine harte Nuss. Ich denke aber, dass wir gut genug sind, um dort drei Punkte mitzunehmen.“

Das erwartet auch Trainer Tom Körner, der die Leezener als sehr „griffig“ bezeichnet. „Das wird keine leichte Aufgabe, aber klar ist, wir wollen oben dranbleiben und gewinnen“, ist er überzeugt.

Nach fünf sieglosen Partien in Folge feierten die Gastgeber im vergangenen Heimspiel mal wieder einen Dreier - gegen den SC Parchim (5:2). Zu Hause (72 Zuschauer im Schnitt) haben die Gastgeber in dieser Saison erst vier Punkte (ein Sieg, ein Unentschieden und zwei Niederlagen ) geholt. Schönberg hat auswärts mit zwei Siegen (1:5 beim Hagenower SV, 1:3 bei Anker Wismar II) und zwei Niederlagen (2:1 beim Bölkower SV, 2:0 bei der SG Dynamo Schwerin) eine ausgeglichene Bilanz.

Die Erinnerungen an den Gegner sind übrigens sehr gut. Ende Mai gewannen die Grün-Weißen das Spitzenspiel des 23. Spieltages zu Hause mit 4:0 gegen die SpVgg Cambs-Leezen. Dank des Sieges hatten die Gastgeber drei Spieltage vor Saisonende uneinholbare zwölf Punkte Vorsprung auf die Spielvereinigung und feierten die Meisterschaft in der Landesliga-West. Nach dem Spiel gab es beim Meister kein Halten mehr. Die Grün-Weißen streiften sich Meistertrikots über und feierten mit Bierduschen den Durchmarsch von der Landesklasse bis zum Landesliga-Titel.

Ein Torfestival, wie am Sonntag gegen die TSG Gadebusch (7:0), wird es wohl morgen nicht geben. Doch alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung. Denn die Grün-Weißen sind gut in Form, haben vier ihrer letzten fünf Spiele gewonnen. Aufpassen müssen die Schönberger auf Patrick Wrobel. Er ist der beste Torjäger der SpVgg Cambs-Leezen, hat bislang sechs Mal getroffen.

Steffen Oldörp

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