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DRK übergibt Spenden an Flutopfer

Grevesmühlen DRK übergibt Spenden an Flutopfer

500 Euro wurden zugunsten einer Kita in Neu Kaliß gesammelt.

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Drei Kinder aus der DRK-Kita Grevesmühlen (r.) überbrachten den symbolischen Scheck.

Quelle: Privat

Grevesmühlen. Der Kreisverband Nordwestmecklenburg des Deutschen Roten Kreuzes hat insgesamt 500 Euro für die Opfer der diesjährigen Elbeflut gespendet. Das Geld wurde während des Grevesmühlener Stadtfestes und anlässlich eines Indianerfestes der DRK-Kindertagesstädte „Spatzennest“ gesammelt. Den Verantwortlichen sei es wichtig gewesen, die Summe direkt ohne Umwege zu spenden, heißt es vom DRK-Kreisverband. Deshalb wurde Kontakt mit einer Kindertagesstätte in Neu Kaliß nahe Dömitz (Landkreis Ludwigslust-Parchim) aufgenommen.

Die Kindertagesstätte ist in der Trägerschaft der Volkssolidarität und war vom Hochwasser überrascht worden. Der Spielplatz wurde überschwemmt. Im Keller wurden mehrere Räume mit aufsteigendem Grundwasser zerstört, unter anderem wurden der Sportraum und die Umkleidekabine überschwemmt.

Insgesamt musste die Kita in Neu Kaliß zehn Tage schließen, da niemand das genaue Ausmaß der Schäden abzuschätzen wusste. Sogar ein geplantes Kinderfest musste ausfallen.

„Umso schöner war es, dass wir direkt helfen konnten“, heißt es vom DRK-Kreisverband. Drei Kindergartenkinder aus Grevesmühlen konnten sich vor Ort ein Bild machen, wie schlimm das Hochwasser gewesen sein muss und lernten dabei, anderen, denen es nicht so gut geht, etwas abzugeben. Zusätzlich zu den den 500 Euro des DRK steuerte die AOK Nordost weitere 330 Euro bei.

Von den damit insgesamt 830 Euro soll der Sportraum erneuert und zerstörtes Spielzeug gekauft werden.

Die Freude in Neu Kaliß war groß. Die DRK-Delegation wurde von der Kita-Leiterin sowie den Kindern empfangen. Auch der Geschäftsführer der Volkssolidarität, Holger Mieth, bedankte sich persönlich für die Hilfe. Nach einem Frühstück sagten die Kita-Kinder mit einem kleinen Programm danke schön.

Nach Neu Kaliß fuhren Ekkehard Giewald, Vorstandsvorsitzender DRK Kreisverbandes NWM, Biggi Dramm, Leiterin Kita Spatzennest, Annett Patzelt, Elternvertretung, Anne-Christin Thiele, Ehrenamtskoordinatorin beim DRK- Kreisverband sowie die Kinder Leo Patzelt, Emelie Gerdau und Gustav Romeyke.

Beim Juni-Hochwasser waren Schäden in Höhe von 6,68 Milliarden Euro entstanden, davon in Mecklenburg-Vorpommern 7,8 Millionen. Während der Flut reisten zahlreiche Hilfsorganisationen aus der Region in die betroffenen Gebiete. Auch der DRK-Kreisverband Nordwestmecklenburg war mit vielen tatkräftigen Helfern vor Ort.

 

OZ

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