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Dassow: Straßenfräse reißt Gasleitung auf

Dassow Dassow: Straßenfräse reißt Gasleitung auf

Zehn Anwohner im Travemünder Weg in Dassow wurden evakuiert. Mitarbeiter der Stadtwerke Lübeck flickten das Loch.

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Mit einer Fräsmaschine rasierten die Bauarbeiter einen Entlüftungsdeckel einer 50 cm dicken Gasleitung weg.

Quelle: Maik Freitag

Dassow. Es hätte in einer Katastrophe enden können. Nur dank des schnellen Eingreifens der Mitarbeiter der Stadtwerke Lübeck wurde gestern Nachmittag eine Gasleitung in Dassow in nur 45 Minuten notdürftig geflickt. Heute oder morgen wird das Endstück, eine sogenannter Entlüftungsdeckel, dann wieder ordnungsgemäß hergestellt.

Es ist kurz nach Mittag. Mitarbeiter einer regionalen Baufirma werfen nach dem Mittagessen die riesige Fräsmaschiene wieder an, um den Asphalt an der Einfahrt zum Travemünder Weg in Dassow zu lockern und anschließend mit dem Bagger aufzunehmen. Die Einfahrt erhält einen neuen Belag. Doch plötzlich erschrecken die Arbeiter, gerade hat die Fräsmaschine einen wenige Zentimeter unter der Oberfläche liegenden Metalldeckel regelrecht abrasiert. 50 Zentimeter ist der Deckel im Durchmesser groß, jetzt klafft ein Loch am Ende einer genauso dicken Leitung, Gas strömt aus, es riecht. Die Bauarbeiter beenden die Arbeit, rufen sofort Feuerwehr und die Stadtwerke an. In wenigen Minuten sind die Wehren aus Selmsdorf und Dassow vor Ort, sichern das Gelände und beginnen mit der Evakuierung von zehn Anwohnern ,darunter sechs Kinder, aus drei unmittelbar neben der Unglücksstelle liegenden Häusern. Die werden in das Dassower Feuerwehrgerätehaus gebracht und müssen nun der Dinge harren, die da kommen. 90 Minuten warten sie auf eine gute Nachricht, die Zeit reibt an den Nerven.

Doch die beiden Männer der Stadtwerke Lübeck leisten schnell Hilfe und reparieren den Schaden. Zu Schaden gekommen ist am Ende keiner, nur der Gasgeruch liegt auch noch Stunden nach dem Einsatz in der Luft. Nachdem die Anwohner wieder in ihre Häuser können, beginnen auch die Fräsarbeiten wieder. Schnell wollen die Arbeiter nichts mehr vom Schaden sehen lassen, ärgern sich selbst über den Unfall.

Die Mitarbeiter der Stadtwerke sind sich sicher: Die Männer haben die Pläne nicht richtig gelesen. Die Straßenarbeiter plädieren darauf, dass weder etwas eingezeichnet, noch zuvor kenntlich gemacht worden war. So müssen jetzt andere Stellen entscheiden, wer die Kosten für die Reparatur des Schadens übernimmt. Das jedoch ist angesichts der kurzzeitig drohenden Explosionsgefahr kein Vergleich zu dem, was hätte entstehen können, wenn die Hilfskräfte nicht schnell vor Ort gewesen wären.

 

mata

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