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Grevesmühlen Der Umwelt zuliebe: Kaffeebecher mit Pfand
Mecklenburg Grevesmühlen Der Umwelt zuliebe: Kaffeebecher mit Pfand
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14:44 29.09.2017
Hoffen, dass sich die Kaffebecher-Pfand-Idee in Boltenhagen und darüber hinaus ausbreitet: Claudia Hörl (v.l.), Ötfried Eckloff, Gertrud Cordes, Annette Dauter. Quelle: Annett Meinke
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Boltenhagen

Das Hotel Gutshaus Stellshagen schwingt sich einmal mehr zum Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Klützer Winkel auf. Seit zwei Wochen kann man im zum Gut gehörenden Bioladen & Bistro „Stellshagen & Meer“ in Tarnewitz seinen Kaffee im Pfandkaffeebecher genießen - ebenso in der Guts-Außenstelle in Damshagen (Alte Feuerwehr) und in Parin.

Das Pfandsystem „Recup“, von einem Münchener Start-up entwickelt, hat seinen Siegeszug bereits durch einige Großstädte angetreten: München, Berlin, Köln unter anderem - auch Rostock macht inzwischen mit, wie zu hören war - und nun also auch im Klützer Winkel.

Vorteile für die Kunden: mit gutem Gewissen den Coffee to go genießen, einmal einen Euro Pfand zahlen und sogar noch einen Preisvorteil einstecken. Bis Ende des Jahres gibt es im Tarnewitzer Bioladen des Gutes 20 Cent Rabatt auf alle Kaffeesorten für all jene, die einen Pfandbecher mitnehmen.

Zum anderen sind die Pfandbecher leicht und können am kommenden Tag ungewaschen wieder abgegeben werden. Dafür erhält man entweder einen Euro zurück - oder besser - man nimmt den Kaffee erneut in einem sauberen Pfandbecher mit.

Umtauschen kann man die Recup-Becher übrigens, die es in den Farben Mint und Kaffeebraun in den Größen 0,2 und 0,3 Liter gibt, bei allen Recup-Partnern deutschlandweit. Um zu wissen, wo, einfach nur App runterladen.

Bio-Hotel Gutshaus Chefin Gerturd Cordes und ihr Marketingfachmann Otfried Eckloff, der die Idee hatte, zum Recup-Partner zu werden, hoffen, dass sich bald mehr Cafés und Bäcker im Klützer Winkel und darüber hinaus anschließen.

Die Recup-Becher eignen sich zudem noch als hervorragendes Marketing-Instrument. Gegen ein Entgelt von bis zu 3000 Euro bedruckt Recup die Becher mit örtlichen Motiven - die dann unter Umständen schon mal deutschlandweit herumkommen könnten.

Annett Meinke

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