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Grevesmühlen Der Wilde Westen in Grevesmühlen
Mecklenburg Grevesmühlen Der Wilde Westen in Grevesmühlen
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00:12 07.05.2018
Hunderte feierten mit: Die Besucher stimmten sich auf die Band Truck Stop beim Countryfestival ein.

„Der wilde, wilde Westen fängt gleich in Grevesmühlen an“, hätte es am Sonnabendabend auf dem KfL-Gelände im Degtower Weg heißen können. Denn mit dem wohl bekanntesten Song der Band Truck Stop begrüßten die sechs Musiker die Grevesmühlener und alle, die sich die Countryband anhören wollten. Zahlreiche musikalische Künstler gaben sich anlässlich des ersten Rock Men Country Festivals die Ehre und heizten schon am Sonnabendnachmittag den Besuchern mächtig ein. Entstanden war die Idee des Festivals aufgrund des zehnjährigen Bestehens der Linedance-Gruppe des Gostorfer Sportvereins.

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Country, Linedance und Bullriding: Hunderte Besucher beim ersten Rock Men Country Festival

Zehn Jahre Gostorfer „Ghostriders“

„Wir veranstalten seit zehn Jahren jedes Jahr einen Workshop zu Beginn der Saison und eröffnen sie damit. Nachdem wir im vergangenen Jahr das erste Mal im KfL waren, wurde es nun etwas größer“, erklärte Jörn Buttkewitz, Gründer der Gostorfer Linedancegruppe „Ghostriders“. Deshalb machten die Linedancer auch den Anfang des Festivals und gaben den Takt vor. Ob Walzer oder Country, mit der Vorgabe der vier Instruktoren war am Sonnabendnachmittag der richtige Schritt schnell gefunden. „Mit Gudrun Schneider aus Thüringen haben wir eine Choreografin, die schon einige Awards gewonnen hat. Da kommt schnell Stimmung auf“, erklärte Buttkewitz. Was die Countryfans am Ende des vierstündigen Trainingsmarathons gelernt hatten, zeigten sie spätestens am Abend, als die musikalischen Künstler wie Truck Stop oder Leticia Perdón die Bühne rockten.

Erfolg für alle Beteiligten des Countryfestivals

„Ich habe die Jungs von Truck Stop einfach mal angeschrieben“, erklärte Jörn Buttkewitz. Die gaben zunächst allerdings zu bedenken, dass sie nicht ganz umsonst spielen können und ob das nicht den finanziellen Rahmen des ersten Festivals sprengen würde, erklärte er. Doch weit gefehlt. Denn mit der Unterstützung von KfL-Betreiber Heiko Subat waren diese Bedenken schnell ausgeräumt und die Band engagiert.

„Das hat alles prima gepasst. Ich finde es toll, dass mit diesem Festival eine sehr familiäre Atmosphäre entstanden ist, auch wenn wir damit natürlich Neuland betreten und vielleicht etwas naiv rangegangen sind. Aber der Erfolg gab allen Recht“, erklärte der Unternehmer. Er holte mit Leticia Perdón und der Band „Five men on the rocks“ weitere Künstler hinzu. Der Familiensonntag, an dem unter anderem mit Sveni von „Stamping Feet“ getrommelt wurde, rundete das Countryfestival ab.

Maik Freitag

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