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Ein neuer Spielplatz für 330000 Euro

Grevesmühlen Ein neuer Spielplatz für 330000 Euro

Grevesmühlens Bürgerwiese soll zum Spielparadies für alle Generationen werden / Fertigstellung soll 2017 sein

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Der Blick in Richtung der drei Eichen, so sah der Spielplatz im Pionierpark, wie er bis zur Wende hieß, aus.

Grevesmühlen. Ein Spielparadies für alle Altersgruppen, das ist das Ziel, das sich die Grevesmühlener vor einigen Jahren gestellt haben, als es um die Planung für die Bürgerwiese ging. Nun wird der Traum Wirklichkeit. Vom Wirtschaftsministerium gab es die Zusage auf 235000 Euro, die Gesamtsumme beläuft sich auf 330000 Euro. Noch im Herbst sollen die Arbeiten beginnen, Fertigstellung könnte im nächsten Frühjahr sein. Geplant sind individuelle Holzelemente, Spielbahnen, Sitzzonen und vieles mehr.

OZ-Bild

Grevesmühlens Bürgerwiese soll zum Spielparadies für alle Generationen werden / Fertigstellung soll 2017 sein

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Für Grevesmühlens Bürgermeister Jürgen Ditz (parteilos), der den Fördermittelbescheid von Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) entgegennahm, geht damit ein Projekt in die entscheidende Phase, das ihn viele Jahre seiner Amtszeit begleitet hat. Denn die Idee zur Neugestaltung ist bereits einige Jahre alt. Da Ditz im November in den Ruhestand geht, wird sein Nachfolger beziehungsweise seine Nachfolgerin die Eröffnung des Spielplatzes im kommenden Jahr übernehmen.

In dieser Woche stellte zumindest Grevesmühlens Bauamtsleiter Lars Prahler die Planungen für das ehrgeizige Projekt vor. „Ziel war es, keine Spielgeräte von der Stange zu nehmen, sondern einen Ort zu schaffen, der für alle Generationen funktioniert.“ Was im Modell auf den ersten Blick aussieht wie ein windschiefer Wald nach einem Jahrhundertsturm, sind in der Umsetzung Spielgeräte, die sowohl Geschicklichkeit als auch Koordination verlangen. „Der Spielplatz wird so angelegt, dass auf dem einen Ende die Geräte für die kleinen Kinder sind und sich zur Fritz-Reuter-Schule hin die Herausforderungen so steigern, dass die älteren Kinder dort gefordert werden“, erklärt der Bauamtsleiter.

Holz ist dabei das vorrangige Material. Auch wenn der Baustoff im Vergleich zu Metall nicht ganz so lange Bestand hat, für die Lebensdauer eines Spielplatzes reicht es allemal. „Wir reden hier von Jahrzehnten, die die Geräte halten“, so Lars Prahler.

Beim Thema Barrierefreiheit haben die Planer ganze Arbeit geleistet, so sollen auch Rollstuhlfahrer die Möglichkeit haben, bis zu den Geräten zu fahren, den Spielplatz gefahrlos überqueren zu können.

Das bedeutet gleichzeitig, dass auch Kinderwagen mühelos über den Spielplatz bewegt werden können.

Damit die Eltern nicht wie bisher nur am äußersten Rand verweilen können, wurden mehrere Sitzgruppen geschaffen, die sich über den Platz und die Fläche verteilen. Über zwei Stege sind die Spielgeräte direkt vom Weg, der parallel zur Stadtmauer verläuft, zu erreichen. Auch die Zuwegung vom Kirchberg wird so gestaltet, dass niemand mehr die maroden Treppen benutzen muss.

Bürgermeister Jürgen Ditz ist zuversichtlich, dass das Projekt tatsächlich im kommenden Jahr umgesetzt wird. Der finanzielle Eigenanteil der Stadt ist im Haushalt eingestellt. „Aber ich bin mir sicher, dass es auch noch einige Unterstützung für das Projekt geben wird“, betonte Ditz während der Fördermittelübergabe. „Es gibt schon einige mündliche Zusagen.“

Michael Prochnow

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