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Grevesmühlen Erstmals mehr als 200 Nandus im Norden gezählt
Mecklenburg Grevesmühlen Erstmals mehr als 200 Nandus im Norden gezählt
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06:02 04.11.2016
Eine Gruppe freilebender Nandus frisst auf einem Acker in der Nähe von Schattin junge Rapspflanzen ab. Bei der aktuellen Zählung ermittelten Wissenschaftler der Arbeitsgruppe Nandu-Monitoring mehr als 200 wilde Nandus im Grenzgebiet zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Quelle: Jens Büttner
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Schattin

Mehr als 200 wilde Nandus leben im Grenzgebiet zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Das hat die Herbstzählung der Arbeitsgruppe Nandu-Monitoring des Landes Mecklenburg Vorpommern ergeben. Es handelt sich um die größte bisher ermittelte Population von Nandus zwischen den beiden norddeutschen Bundesländern.

„Eine Bestandsgröße, die ernst zu nehmen ist“, sagte Frank Philipp, Nandu-Beauftragter des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Leiter der Arbeitsgruppe. Das Verbreitungsgebiet der exotischen Einwanderer reiche jetzt über rund 150 Quadratkilometer mit dem Schwerpunkt um die Dörfer Schattin und Utecht (Nordwestmecklenburg) östlich des Flusses Wakenitz und des Ratzeburger Sees.

Die Landwirte verfolgen die Entwicklung mit Argwohn. Nandus seien Nahrungs- und Lebensraumkonkurrenten für heimische Großvögel wie Kraniche, sie fräßen geschützte Libellen, Heuschrecken, Schmetterlinge. Daher setzen die Bauern ihre Hoffnungen auch auf einen Rückkehrer, der eigentlich keinen guten Ruf genießt.

Grit Büttner

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