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Es grünt zu grün: Bürger beschweren sich

Klütz Es grünt zu grün: Bürger beschweren sich

Seit der Bauhof in der Stadt Klütz in Nordwestmecklenburg geschlossen wurde, kritisieren viele Einwohner die Arbeit der beauftragten Gartenbaufirma. Auf Spielplätzen wuchern Disteln und das öffentliche Bild der touristisch geprägten Stadt leidet.

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Eine Gartenbaufirma hat in Klütz die Aufgaben des Bauhofs übernommen. Jetzt hagelt es Kritik an der Ausführung der arbeiten.

Quelle: Malte Behnk

Klütz. Seit April ist der Bauhof in Klütz in Nordwestmecklenburg geschlossen. Viele Klützer haben den Eindruck, dass die Stadt und die Ortsteile seitdem nicht mehr gepflegt aussehen. Bei der Verwaltung und auch bei Kommunalpolitikern sowie dem Bürgermeister sind schon Beschwerden darüber eingegangen.

Katherina Kiewel aus Klütz ist eine Einwohnerin, die sich beim Amt und auch bei Bürgermeister Guntram Jung (CDU) gemeldet hat. Der Spielplatz am Güldenhorn sei in einem unzumutbaren Zustand. „Der Spielturm samt Schaukel war in einem Meer aus Disteln versunken. Ich habe bereits einmal selbst mit einer Schaufel an der Leiter die Disteln entfernt, doch das sollte nicht die Regel werden“, sagt die Klützerin. Fast bis zu ihrer Hüfte hätten die Pflanzen gereicht, deren Wurzeln und Stumpen noch zu sehen sind.

Dass es im ganzen Stadtgebiet ungepflegt aussieht, ärgert auch Kommunalpolitiker. Zumindest im Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Umwelt (WTU) hagelte es herbe Kritik an den Arbeiten, die früher der Bauhof erledigte. Papierkörbe müssen häufiger geleert werden, öffentliche Bänke sind vermoost. An der Einfahrt zum Gewerbegebiet an der Lübecker Straße wurde mit einem Radlader der Fahrradweg grob vom Gras befreit, das etwa einen halben Meter über den Asphalt gewachsen war. Material wurde grob mit dem Radlader in die Hecke geschoben, auf dem Fahrradweg liegt Erde und auf dem Grünstreifen zur Landesstraße wächst das Gras inzwischen hüfthoch.

Mit der beauftragten Gartenbaufirma, so erklärt Guntram Jung, gibt es einmal monatlich Gespräche. Ansonsten ist die Amtsverwaltung für die Verteilung der Aufgaben zuständig. „Inzwischen ist die Firma eineinhalb Monate hier“, sagt Jung. „Sie haben den Auftrag bekommen und müssen sich jetzt langsam mal beweisen“, fordert auch der Bürgermeister.

Malte Behnk

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