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„Es waren aufregende Jahre“

„Es waren aufregende Jahre“

Unternehmer Danny Zepuntke über Grevesmühlen und sportliche Einwohner

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Der Gadebuscher Danny Zepuntke (45) ist seit 25 Jahren mit seinem Sporthaus in Grevesmühlen anzutreffen. FOTO: DANIEL HEIDMANN

Grevesmühlen . Mit 20 Jahren wagte Danny Zepuntke 1991 den Sprung in die Selbstständigkeit. In Grevesmühlen eröffnete er in einem ehemaligen Konsum in der heutigen Theodor-Körner-Straße, Ecke Mühlenstraße ein Sportgeschäft. Ein Vierteljahrhundert danach spricht Firmengründer und Inhaber Danny Zepuntke (45) im Interview über die zurückliegenden Jahre und Pläne für die Zukunft.

 

OZ-Bild

Dann folgte der Umzug in das Gebäude der ehemaligen „Weinstube“.

Quelle:
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Bis 2003 war das Geschäft in der Wismarschen Straße 5 zu finden.

Quelle:
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Dann folgte der Umzug in das Gebäude der ehemaligen „Weinstube“.

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Herr Zepuntke, wie sportlich ist Grevesmühlen Ihrer Einschätzung nach?

Zepuntke: Gefühlt etwas sportlicher als vor einigen Jahren. Es gibt viele Kunden, die mittlerweile ein größeres Bewusstsein für ihre Gesundheit zu haben scheinen und mehr Bewegung suchen.

Welche Teilsortimente sind denn besonders gefragt?

Zepuntke: Laufen und Fußball sind große Themen im Sportbereich. Doch auch Walking und Freizeitkleidung ist gefragt.

Sind Sie selbst sportlich?

Zepuntke: Ja, ich gehe laufen, mache ein wenig Fitness und reise zum Skifahren nach Österreich oder zum Surfen ans Salzhaff.

Sie feiern aktuell das 25-jährige Bestehen Ihres Ladens. Was bedeutet Ihnen dieses Jubiläum?

Zepuntke: Ich bin sehr glücklich, die 25 Jahre gemeistert zu haben. Ich habe mir damals nicht vorstellen können, wohin die Reise geht. Wenn man bedenkt, dass 1991 alles ganz klein in der Mühlenstraße angefangen hat, bin ich schon sehr stolz, was daraus geworden ist. Auch, dass uns die Kunden so lange die Treue gehalten haben, macht mich froh.

Wie würden Sie das zurückliegende Vierteljahrhundert zusammenfassen?

Zepuntke: Es waren sehr aufregende und spannende Jahre, die immer wieder mit Veränderungen einhergegangen sind. Insgesamt hat der Laden eine interessante Entwicklung genommen. Genauso wie die Stadt Grevesmühlen, die sich positiv entwickelt hat. Das hat mich auch angetrieben, hier zu bleiben.

Warum hatten Sie sich als Gadebuscher überhaupt entschieden, einen Laden in Grevesmühlen zu eröffnen?

Zepuntke: Ich war als Kind häufig bei meinen Großeltern in Grevesmühlen. Nach der Wende gab es hier kein Sportwarengeschäft mehr. Und da ich durch meine Eltern, die selbst Sportwaren in Gadebusch verkauft haben, vorgeprägt war, bin ich in die Lücke gestoßen. Gelernt hatte ich eigentlich Fachverkäufer für den Industrieverband Fahrzeugbau.

Wie haben Sie das große Jubiläum gefeiert?

Zepuntke: Es gab einen kleinen, aber feinen Abend bei einem Essen mit Familie, Angestellten und Freunden.

Sie sind mit Ihrem Laden 1995 in die Wismarsche Straße gezogen. Wie bewerten Sie die aktuelle Situation in der Haupteinkaufsmeile der Stadt?

Zepuntke: Das ist ein schweres Thema, für das ich auch keine optimale Lösung weiß. Die Interessen von Autofahrern, Fußgängern und Radlern unter einen Hut zu bekommen, wird nicht leicht. Doch zu einem kompletten Boulevard sollte man es nicht umgestalten.

Warum nicht?

Zepuntke: Ich kann mir gut vorstellen, dass es für uns und die anderen Geschäfte in der Straße sehr schwer werden kann, zu überleben. Viele Kunden wollen schnell am Laden sein und von dort auch wieder schnell wegkommen.

Was wünschen Sie sich künftig für die Wismarsche Straße?

Zepuntke: Ich wünsche mir, dass künftig noch einige attraktive Geschäfte dazukommen und die Innenstadt beleben. Wenn sich die Stadt weiter so entwickelt wie zuletzt, sehe ich gute Chancen dafür.

Und Sie sind auch in 25 Jahren noch dabei?

Zepuntke: Weitere 25 Jahre habe ich mir nicht als konkretes Ziel gesetzt. So weit kann man nicht vorausblicken. Erst einmal will ich die nächsten 10 bis 15 Jahre schaffen.

Was sind Ihre Pläne für die Zukunft?

Zepuntke: Es kursieren so einige Ideen, die ich sondiere.

Zum Beispiel eine weitere Filiale?

Zepuntke: Wenn alle Mitarbeiter an einem Strang ziehen, ist ein weiterer Laden eine Überlegung wert. Angebote sind da. Doch eine weitere Filiale ist nicht zwingend nötig.

25 Jahre in Grevesmühlen

1991 eröffnete der Gadebuscher Danny Zepuntke, damals 20 Jahre alt, in der Grevesmühlener Mühlenstraße sein Sportwarengeschäft mit 30 Quadratmetern Verkaufsfläche.

Vier Jahre später zog er in die Wismarsche Straße um und vergrößerte sein Geschäft auf 100 Quadratmeter.

Seit 2003 befindet sich das Sporthaus des 45-Jährigen in der Wismarschen Straße 14. Hier stehen ihm rund 200 Quadratmeter Verkaufsfläche zur Verfügung.

Interview von Daniel Heidmann

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Telefon: 0 38 81 / 78 78 10
E-Mail: grevesmuehlen@ostsee-zeitung.de

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