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FC Schönberg gelingt kleine Sensation

Schönberg FC Schönberg gelingt kleine Sensation

Maurinekicker feiern völlig verdienten 2:1-Sieg gegen Regionalliga-Meister FC Carl Zeiss Jena

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Kevin Weggen gehörte gestern zur den Besten im Team des FC Schönberg und erzielte das 1:0. FOTOS (2): JENS UPAHL

Schönberg. Der FC Schönberg sorgt auf seiner Abschiedstour aus der Regionalliga weiter für Furore. Mit dem 2:1-Sieg gegen Meister FC Carl Zeiss Jena blieben die Nordwestmecklenburger auch im fünften Spiel in Folge unbesiegt und holten dabei 13 Punkte. Und dieser Sieg gegen enttäuschende Jenenser ging völlig in Ordnung. „Wir haben absolut verdient verloren, denn die Einstellung hat heute in keinster Weise gestimmt. Ich haben Verständnis, dass die Spannung abgefallen ist, dennoch muss man sich anders präsentieren“, war Jenas Trainer Mark Zimmermann vor allem darüber sauer, dass man die gut 200 mitgereisten Fans enttäuscht hatte.

OZ-Bild

Maurinekicker feiern völlig verdienten 2:1-Sieg gegen Regionalliga-Meister FC Carl Zeiss Jena

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Statistik

FC Schönberg: Hahnel - Okada (71. Marquardt), Halke, Esdorf, Eusterfeldhaus - Birkholz, Müller (58. Krottke) - Marcel Rausch, Weggen, Scherff - Haufe (71. Grotkopp) Tore: 1:0 Weggen (35.), 2.0 Haufe (70./Foulelfmeter), 2:1 Thiele (90.) Zahlende Zuschauer: 743 SR: Klemm (Gröditz)

„So, jetzt macht aber das Ding auch“, wünschte Schönbergs Trainer Axel Rietentiet seinem Gegenüber alles Gute für die anstehende Relegation und war selbst total happy: „Meine Jungs haben ein richtig gutes Spiel gemacht. Ich bin total stolz, hier Trainer zu sein.“ Der FC Schönberg schließt gegen Carl Zeiss Jena übrigens seine Regionalliga-Geschichte mit einer positiven Bilanz (zwei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage) ab.

Unter den Augen eines Scouts von Relegationsgegner Viktoria Köln begann der Meister zwar dominant, konnte sich aber keine echte Torchance erarbeiten. Mit der ersten gefährlichen Aktion, einem Schuss von Marcel Eusterfeldhaus, den Daniel Halke und Henry Haufe in der Mitte verpassen, wurde die Partie ausgeglichener. In der 33. Minute setzt Masami Okada Henry Haufe toll ein, doch der scheiterte am Torhüter der Gäste. Nur 90 Sekunden später Freistoß für die Gastgeber, 30 Meter vor dem Tor: Anton Müller führt schnell in den Lauf von Kevin Weggen aus, der frei vor dem Jenenser Torhüter das 1:0 erzielt.

Kurz vor der Pause bot sich Marcel Rausch die nächste Möglichkeit, doch er verzog nach einem Solo. Schönbergs Schlussmann Jörg Hahnel wurde zum ersten Mal in der 52. Minute nach einem Drehschuss von Tom Krahnert ernsthaft geprüft. In der 65. Minute hatten die einheimischen Fans schon den Torschrei auf den Lippen. Kevin Krottke hatte sehr schön nachgesetzt, der Ball tänzelte auf der Linie, wurde dann aber noch geklärt. In der Defensive hatten die Gastgeber weiter wenig Probleme. In der 67. Minute lief Lukas Scherff allein aufs Tor zu, konnte aber Schmidt im Gästetor nicht überwinden. Drei Minuten später setzte Krottke erneut nach und wurde von zwei Jenensern in die Zange genommen. Schiedsrichter Klemm entschied auf Elfmeter, den Haufe unter dem Jubel der Fans sicher zum 2:0 verwandelte.

In der Schlussminute gelang Timmy Thiele mit einem Sonntagsschuss von der Strafraumgrenze ins linke untere Ecke mit der zweiten Chance des Meisters im ganzen Spiel lediglich noch die Ergebniskosmetik zum 2:1. „Solch eine würdige Kulisse wünschten wir uns auch im letzten Heimspiel am 20. Mai gegen TSG Neustrelitz, zumal das sicherlich ein ganz besonderes Spiel werden wird“, blickte Rietentiet mit Tränen in den Augen auf das ultimative Abschiedsspiel in der Regionalliga in zwei Wochen voraus. „Ich habe hier vom ersten Tag an sehr, sehr gern gearbeitet“, sagte Rietentiet. „Jetzt lautet unser Saisonziel 50 Punkte. Negativer Beigeschmack des gestrigen Sieges war die zehnte Gelbe Karte gegen Daniel Halke, der damit im letzten Auswärtsspiel am kommenden Sonntag in Fürstenwalde fehlen wird. Zudem mussten Dominik Jordan, der nicht zum Einsatz kam, und Maximilian Marquardt nach der Partie zur Dopingprobe.

Thomas Groth

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