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Grevesmühlen FC Schönberg reist mit breiter Brust zu RB Leipzig II
Mecklenburg Grevesmühlen FC Schönberg reist mit breiter Brust zu RB Leipzig II
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00:00 29.04.2016

Mit breiter Brust fährt der FC Schönberg nach Leipzig, wo die Grün-Weißen morgen um 13.30 Uhr auf die U23 von RasenBallsport treffen. Grund für das Selbstvertrauen ist der starke Auftritt beim 0:0 gegen den Tabellenzweiten, den Berliner AK, am vergangenen Sonntag. Für die Maurinekicker die beste Leistung zu Hause. Nur beim 3:2 in Nordhausen, sagt Rietentiet, habe seine Mannschaft ähnlich stark gespielt. Vier Spieltage vor dem Saisonende hat der FC Schönberg dank des überraschenden Punktgewinns 13 Punkte Vorsprung auf den Drittletzten. Damit steht fest, dass der FC Schönberg nicht mehr von Optik Rathenow, dem FSV Luckenwalde und Germania Halberstadt eingeholt werden kann. Sollte es so kommen, dass nur ein Ostverein aus der Dritten Liga absteigt, ist der Klassenerhalt bereits vor den letzten vier Spieltagen definitiv perfekt.

Axel Rietentiet will vom theoretischen Klassenerhalt aber noch nichts wissen. Dafür habe der 47-Jährige schon zu viel erlebt, sagt er und erinnert sich vor allem an seine letzte Saison als Spieler (2000/01). Damals im Dress von Anker Wismar. „Fünf Spieltage vor Schluss hatten wir 30 Punkte und einen großen Vorsprung. Mein damaliger Trainer (Anm. d. Red. Wolfgang Moschke) war sich sicher, dass wir hundertprozentig durch sind. „Was folgte waren vier deutliche Pleiten für Anker und der Abstieg aus der Oberliga Nord. „Das war peinlich hoch zehn“, so Rietentiet, der von Natur aus „eher der vorsichtige Typ“ ist und deshalb sagt: „Das wir nicht mehr absteigen, glaube ich erst, wenn wirklich alles durch ist.“ Schönbergs Abwehrchef Daniel Halke ist da mutiger. Er sagt: „An den Abstieg habe ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr geglaubt. Ich weiß, dass wir die Qualität haben, die Klasse zu halten.“ Hinzu komme, sagt Halke beim Blick auf die Tabelle der 3. Liga: "So wie es aussieht, kommt da maximal nur einer runter.“ Optimistisch ist Halke auch, was die Partie morgen bei RB Leipzig II angeht. Zumindest ein Punkt ist „bestimmt drin, wenn wir wieder so kompakt spielen wie gegen den BAK.“ Trainer Axel Rietentiet findet die Aufgabe RB Leipzig II „sagenhaft schwer. Wir können davon ausgehen, dass der eine oder andere Spieler aus der 2. Bundesligamannschaft dazukommt. Aber letztendlich sind es Spiele, auf die wir uns freuen. Denn es macht doch Spaß, sich mit richtigen Profis zu messen.“ Wenn seine Mannschaft dort besteht, so Rietentiet, „wäre das sicher eine weitere Überraschung.“ Nicht mit dabei in Leipzig sind Masami Okada, der gegen den Berliner AK seine fünfte gelbe Karte sah, und Nico Matern. Der Mittelfeldspieler hat schon seit vier Wochen Fersenprobleme.

„Er wird uns wohl 14 Tage fehlen, weil die Schmerzen stärker geworden sind“, so Axel Rietentiet.

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