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Grevesmühlen Fähnchen gegen stinkende Hundehaufen
Mecklenburg Grevesmühlen Fähnchen gegen stinkende Hundehaufen
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19:22 10.06.2017
Karl-Heinz Fricke ärgert sich über Hundehaufen am Wegesrand. Er führt in Kalkhorst Fähnchen ein, die als Mahnung in Hundehaufen gesteckt werden sollen Quelle: Malte Behnk
Kalkhorst

In der Gemeinde Kalkhorst im Landkreis Nordwestmecklenburg sind 295 Hunde offiziell angemeldet. Die meisten dieser Hundebesitzer verhalten sich anständig, wenn es um die Hinterlassenschaft ihrer Vierbeiner geht. Davon ist Karl-Heinz Fricke aus dem Ortsteil groß Schwansee überzeugt. Aber es gibt aus seiner Sicht zu viele „Gassigänger“, die sich nicht darum scheren, wo ihr Hund seinen Haufen macht und ihn auch einfach liegen lassen.

Dagegen will Fricke nun mit Fähnchen vorgehen. Er hat sich Sprüche für die Fahnen ausgedacht, die künftig im Konsum-Laden in Kalkhorst erhältlich sind. „Jeder Einwohner der Gemeinde und auch die Urlauber und Tagesgäste können sich dort solche Fähnchen holen und Hundehaufen markieren“, ist Frickes Idee.

Mit seiner Aktion „Der Haufen muss mit“ will er öffentliche Ermahnungen an die „hemmungslosen Hundehalter“ richten. Dennoch will Fricke nicht alle Hundebesitzer über einen Kamm scheren. Schließlich hat er selber einen Labrador. „Aber die ekligen Haufen müssen nicht am Wegesrand liegen oder in Blumenbeeten, die die Bauhofarbeiter mit den Händen säubern“, ist seine Ansicht.

Malte Behnk

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