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Grevesmühlen Felix Jaehn auf Heimaturlaub
Mecklenburg Grevesmühlen Felix Jaehn auf Heimaturlaub
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17:36 23.10.2016
Felix Jaehn in Schönberg Quelle: Steffen Oldörp
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Schönberg

Prominenter Gast beim Heimspiel des FC Schönberg 95 II gegen die TSG Warin am Sonntag. Kein geringerer als Felix Jaehn gehörte zu den rund 80 Zuschauern, die sich auf dem Kunstrasenplatz den deutlichen Sieg der Grün-Weißen anschauten.

Der DJ aus Nordwestmecklenburg, der am Ernst-Barlach-Gymnasium in Schönberg sein Abitur gemacht hat, gönnte sich einen Erholungsurlaub in seiner alten Heimat. Am Sonnabend war er mit ehemaligen Klassenkameraden in Lübeck bowlen, hatte dort einen „sehr schönen Abend“.

Am Sonntag schaute sich Jaehn mit seinen Kumpels aus Schulzeiten die Partie des Landesliga-Spitzenreiters an. Für den einen oder anderen Zuschauer geriet das Spiel der Regionalligareserve zumindest für einige Minuten zur Nebensache. Sie wollten unbedingt ein Erinnerungsfoto mit dem prominenten DJ haben.

Für Jaehn, der bis zur C-Jugend Fußball gespielt hat, kein Problem. Er zeigte sich offen, nahm sich Zeit für Selfies und zeigte in der Halbzeitpause auf dem Kunstrasenplatz, dass er ein nicht nur gut Musik machen kann, sondern auch ein ganz passabler Fußballer ist. 

"Cheerleader" macht Jaehn weltberühmt

Felix Jaehn wurde 1994 in Hamburg geboren, wuchs aber an der Ostseeküste im Klützer Winkel bei Wismar auf. Ab dem 16. Lebensjahr wurde er für Club-Auftritte gebucht. Am Ernst-Barlach-Gymnasium in Schönberg legte er das Abitur ab. Mit 17 zog Jaehn für ein Jahr nach London und besuchte die Point Blank Music School. Danach zog Felix Jaehn für ein BWL-Studium an der Humboldt-Universität nach Berlin.

Mit einem Remix des Songs „Cheerleader“ des jamaikanischen Sängers Omi gelang Felix Jaehn 2014 ein weltweiter Hit. „Cheerleader“ erreichte weltweit hohe Chartplatzierungen. Die zweite Singleveröffentlichung „Ain‘t Nobody“, eine Coverversion des Hits von Rufus und Chaka Khan, wurde mit Jasmine Thompson aufgenommen und 2015 veröffentlicht. 2016 produzierte Felix Jaehn mit Herbert Grönemeyer und Teilen der Nationalmannschaft den Song „Jeder für jeden“ zur Fußball-EM 2016. Im Juli 2016 erschien mit „Bonfire“ die bislang letzte Single von Felix Jaehn.

Michael Prochnow

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