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Feuer und Flamme fürs Ehrenamt

Schönberg/Selmsdorf/Herrnburg Feuer und Flamme fürs Ehrenamt

540 Männer und Frauen engagieren sich in den Feuerwehren im Schönberger Land (Nordwestmecklenburg). Drei erzählen warum.

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Mathias Arndt (45) ist einer von 52 Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Schönberg (Nordwestmecklenburg). Er sagt: „Jeder kann sich auf den anderen verlassen.“

Quelle: Jürgen Lenz

Schönberg/Selmsdorf/Herrnburg. Pamela Blank, Sven Hartmann und Mathias Arndt sind drei von 540 ehrenamtlichen Helfern, ohne die bei den freiwilligen Feuerwehren in den Städten und Dörfern im Schönberger Land (Nordwestmecklenburg) nichts ginge. In Gesprächen mit den drei Brandschützern wird rasch klar: Die Feuerwehrleute retten nicht nur das Leben anderer Menschen. Durch ihr ehrenamtliches Engagement haben sie mehr von ihrem eigenen.

„Man kann es jedem empfehlen“, sagt Mathias Arndt aus 28-jähriger Erfahrung. Im Mai 1988 trat er in die freiwillige Feuerwehr seiner Heimatstadt Schönberg ein. Heute sagt er: „Es macht Spaß, ist interessant und abwechslungsreich und man kann anderen helfen.“ Gut sei auch die Gemeinschaft unter den Feuerwehrleuten. Für den Einsatzfall, aber auch sonst, gilt nach Mathias Arndts Erfahrung: „Jeder kann sich auf den anderen verlassen.“

Das bestätigt Pamela Blank, die 1996 in die Freiwillige Feuerwehr Selmsdorf eingetreten ist. Sie sagt: „Das Miteinander wie in der Feuerwehr gibt es sonst nirgendwo.“ Auch privat sei auf die Feuerwehr Verlass.

Pamela Blank engagiert sich in ihrer Freizeit seit 2010 als Jugendwartin der Freiwilligen Feuerwehr Selmsdorf. Sie erklärt: „Es macht Freude, den Kindern eine sinnvolle Aufgabe zu geben, ihnen Kameradschaft und das Einmaleins des Brandschutzes beizubringen und zu sehen, wie sie sich später als Aktive in die Feuerwehr einbringen.“

Geld verdient Pamela Blank als OP-Assistentin in der Uniklinik in Lübeck. Dort arbeitet der Herrnburger Sven Hartmann für den Krankentransport und die Betriebsfeuerwehr. In seiner Freizeit engagiert sich der 37-Jährige als Gerätewart und Gruppenführer für die freiwillige Feuerwehr in seinem Heimatort. Er erklärt: „Der Feuerwehrdienst ist fast zum zweiten Beruf geworden. Es wird von Jahr mehr.“ 1993 trat er aus Spaß und Freude in die Jugendwehr ein. Macht es immer noch Spaß? Sven Hartmann antwortet: „Natürlich!“ Es sei gut, anderen Menschen zu helfen. Viel mache auch die Kameradschaft aus. Außerdem freue er sich, wenn moderne Technik angeschafft wird und: „Schön ist, wenn alle gesund nach Hause kommen.“

Von Lenz, Jürgen

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Barth
Selbst aktiv und Besitzer eines Feuerwehrautos: Dr. Rüdiger Titze ist nun Kreisfeuerwehrarzt.

Dr. Rüdiger Titze ist der erste Kreisfeuerwehrarzt Vorpommern-Rügens / Er ist Berater, Seelsorger, Organisator, aktiver Brandschützer und Besitzer einer Feuerwehr

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