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Grevesmühlen Feuerwehren im Stress durch illegale Gartenfeuer
Mecklenburg Grevesmühlen Feuerwehren im Stress durch illegale Gartenfeuer
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00:00 26.03.2014
Das Gartenfeuer darf nicht länger als zwei Stunden brennen. Nicht alle Laubenpieper halten sich an diese Regel. Quelle: OZ

Die Gartenfeuer-Regelung sorgt für jede Menge Stress bei den Feuerwehrleuten in der Region. Am Montagabend mussten die Grevesmühlener Brandschützer gegen 19.30 Uhr nach Wotenitz ausrücken. Anwohner hatten sich über Feuer und Rauch unmittelbar am Waldrand beklagt. „Dort hat jemand Windeln, Kunststoff und ein altes Sofa verbrannt“, erklärt Steve Klemkow, Wehrführer in Grevesmühlen. „Und das nur knapp fünf Meter vom Waldrand entfernt“, ergänzt er. Für den Verursacher hat die Aktion ein Nachspiel. Denn zum einen ist der Einsatz der Grevesmühlener Feuerwehr kostenpflichtig, zum anderen zieht das Feuer Ermittlungen des Landkreises nach sich.

„Es ist in jedem Frühjahr und Herbst das gleiche Spiel“, sagt Steve Klemkow. „In diesem März waren wir auch schon fünf Mal unterwegs, um solche ,Gartenfeuer‘ zu löschen.“ Die Verursacher haben dann zwei Möglichkeiten. „Entweder sie löschen das Feuer selbst, oder wir machen das, dann wird es noch ein bisschen teurer.“

Hintergrund der vermehrten Einsätze ist die sogenannte Gartenfeuer-Regelung, die es Grundstücksbesitzern erlaubt, im Frühjahr und im Herbst ihre Gartenabfälle zu verbrennen. Allerdings gibt es dafür klare Regeln. So dürfen die Feuer nur werktags (nicht an Sonn- und Feiertagen) in den Monaten März und Oktober in der Zeit zwischen 8 und 18 Uhr brennen — jeweils nicht länger als zwei Stunden.

Zudem gibt es in einigen Städten gesonderte Regelungen, in Wismar beispielsweise sind Gartenfeuer grundsätzlich verboten.



Michael Prochnow

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