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Film über die „Ossis von Namibia“

Wismar Film über die „Ossis von Namibia“

Die beiden Filmemacher Klaus-Dieter Gralow und Roger Pitann zeigen ihren beeindruckenden Film die „Ossis von Namibia“ am Dienstag, dem 10. Mai, um 19 Uhr im Zeughaus, Ulmenstraße 15.

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Filmemacher Roger Pitann

Wismar. Die beiden Filmemacher Klaus-Dieter Gralow und Roger Pitann zeigen ihren beeindruckenden Film die „Ossis von Namibia“ am Dienstag, dem 10. Mai, um 19 Uhr im Zeughaus, Ulmenstraße 15. Im Anschluss stehen beide für ein Gespräch zur Verfügung.

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Die beiden Filmemacher Klaus-Dieter Gralow und Roger Pitann zeigen ihren beeindruckenden Film die „Ossis von Namibia“ am Dienstag, dem 10. Mai, um 19 Uhr im Zeughaus, Ulmenstraße 15.

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Eintrittskarten für die Veranstaltung der Stadtbibliothek und ihres Fördervereins (5 Euro) gibt es in der Stadtbibliothek (038 41/2 414020 oder stadtbibliohek@wismar.de).

Restkarten sind für 7 Euro an der Abendkasse erhältlich.

Wer kennt die Hintergründe der Geschichte der namibischen Kinder, die im Winter 1979 in der Nähe von Güstrow strandeten? In den 70er Jahren verschärften sich die Unabhängigkeitskämpfe von Namibia gegen Südafrika. Die SWAPO (South-West Africa People's Organisation) baute außerhalb des Kampfgebietes Flüchtlingslager und suchte weltweit Unterstützung. Diese fand sie 1979 auch in der DDR, die bereit war, namibische Kinder aufzunehmen. So kamen die ersten 80 Kinder zwischen drei und sieben Jahren am 18. Dezember 1979 im verschneiten Bellin (bei Güstrow) an. Weitere 350 folgten in Begleitung von namibischen Erzieherinnen. Die sollten dafür sorgen, dass die Kinder den Kontakt zu ihrer eigenen Kultur und Muttersprache Oshivambo nicht verlieren.

Die deutschen Pädagogen vermittelten die deutsche Sprache, machten die Kinder mit den hiesigen Gewohnheiten und Bräuchen vertraut und bereiteten sie auf das DDR-Schulsystem vor. Man ging davon aus, dass Namibia einen sozialistischen Weg ähnlich dem der DDR gehen würde. Die sich überstürzenden Ereignisse 1989 führten dazu, dass die namibischen Kinder und Jugendlichen sowie ihre Erzieherinnen Ende August 1990 zurück mussten.

Für die „Ossis von Namibia“ begann ein neues Abenteuer in einem mittlerweile fremden Land. Heute variieren ihre Biografien: Während bei vielen die gute Ausbildung und die deutschen Sprachkenntnisse für große Berufschancen sorgten, suchen andere noch heute ihre Identität. Der Dokumentarfilm zeigt das Leben der namibischen Kinder in der DDR und ihre persönliche und berufliche Entwicklung als Erwachsene in Namibia.

OZ

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