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Grevesmühlen Flächen der Gemeinde sinnvoll planen
Mecklenburg Grevesmühlen Flächen der Gemeinde sinnvoll planen
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00:05 02.12.2017
Boltenhagen

Das Ostseebad Boltenhagen ist immer wieder interessant für Investoren. Um ihnen zu zeigen, wo welche Entwicklung gewünscht ist, haben die Gemeindevertreter einen Beschluss über fünf Flächen in attraktiver Lage gefasst.

„„Wenn Investoren etwas bauen wollen, das der Infrastruktur nützt, liegt das nur daran, dass es in ihr Betriebs- konzept passt.“Michael Steigmann (Linke), Gemeindevertreter

Dabei geht es um das Areal zwischen dem Wohnmobilpark Krämer und dem Ostseehotel an der Ostseeallee, Flächen südlich der Pappelreihe am Alten Sportplatz an der Ostseeallee, eine Fläche westlich der Tarnewitzer Chaussee zwischen dem Radlerhotel und Tarnewitz Dorf, den Bebauungsplan Redewisch Golfplatz und eine Erweiterung des Regenbogencamps.

In der Diskussion um die einzelnen Gebiete waren sich die Gemeindevertreter nicht immer einig. So sagte Mirko Klein (CDU) zu der Fläche neben dem Wohnmobilpark: „Ich bin gegen eine grundsätzliche Entscheidung, dort keine Bebauung zuzulassen.“ Man müsse sich Möglichkeiten zur weiteren Entwicklung offenhalten, sagte er. Gemeindevertreter Olaf Claus (Bolte) entgegnete: „Wir beschließen eine Hilfestellung für den Bürgermeister und die Verwaltung, weil ständig Investoren auf der Matte stehen, die in den Wiesen bauen wollen.“ Daher solle der Beschluss unterstützt werden.

Für das Areal an der Tarnewitzer Chaussee waren sich wiederum alle Gemeindevertreter einig, keine weitere Bebauung zuzulassen. Die Wiesen in diesem Bereich sollen erhalten bleiben.

Auch für das Gebiet „Redewisch Golfplatz“ entschieden die Gemeindevertreter fast einstimmig, dass keine weitere Bebauung zugelassen werden soll. Gleiches gilt für den Alten Sportplatz, wo demnächst ein Pflegeheim gebaut werden soll. Offenbar hatte es die Idee eines Unternehmens im Ostseebad gegeben, eine Art Spielscheune für Kinder oder eine Bowlingbahn dort zu errichten, aber auch gleich Ferienhäuser drum herum zu bauen. Gemeindevertreterin Christiane Meier (CDU) war strikt dagegen. „Einen solchen Anziehungspunkt wie eine Spielscheune sollten wir nicht ins Zentrum bauen lassen, wo wir ohnehin große Probleme mit dem Verkehr haben“, sagte sie.

„Investoren schenken uns nichts“, gab Gemeindevertreter Michael Steigmann (Linke) zu bedenken. „Wenn sie etwas bauen wollen, das der Infrastruktur nützt, liegt das nur daran, dass es in ihr Betriebskonzept passt“, sagte er: „Wenn sie uns etwas schenken wollen würden, dann würden sie eine Spielscheune in Wichmannsdorf bauen und dem Sportverein zur Verfügung stellen.“

Malte Behnk

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