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Flixbus: Von Berlin nach Boltenhagen

Boltenhagen/München Flixbus: Von Berlin nach Boltenhagen

Das Unternehmen will ab kommendem Frühjahr eine Linie ins Ostseebad anbieten

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Bald sollen Boltenhagener auch direkt nach Berlin fahren können.

Quelle: Foto: Flixbus

Boltenhagen/München. Von der Hauptstadt an den Ostseestrand oder andersherum: Das Fernbus-Unternehmen Flixbus will ab dem Frühjahr eine Verbindung von Berlin nach Boltenhagen anbieten. Wie Firmensprecherin Susanne Hintermayr bestätigt, sei man schon in Gesprächen mit der nordwestmecklenburgischen Gemeinde. „Es wurden bereits wichtige Aspekte geklärt und wir würden uns sehr freuen, wenn wir Boltenhagen – vorbehaltlich entsprechender behördlicher Genehmigungen – bald an unser europäisches Streckennetz anbinden könnten“, so Hintermayr. Auch Boltenhagens Bürgermeister Christian Schmiedeberg bestätigt die Planungen. Nach seinen Informationen sei die neue Linie ab dem 26. April vorgesehen. „Das ist doch eine tolle Sache“, freut er sich.

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Das Unternehmen will ab kommendem Frühjahr eine Linie ins Ostseebad anbieten

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Seit 2013 am Markt

Flixbus ist ein privates deutsches Fernbus-Unternehmen mit Sitz in München, das 2013 von Jochen Engert, Daniel Krauss und André Schwämmlein gegründet wurde.

200000 tägliche Verbindungen zu rund 1400 Zielen in 26 Ländern bietet das Unternehmen mittlerweile an. Allein im vergangenen Jahr beförderten die oftmals grünen Busse nach Firmenangaben 40 Millionen Fahrgäste.

Wie das Busunternehmen mit Sitz in München mitteilt, sei die Route ins Ostseebad eine von vielen geplanten Neuanbindungen. „Wir optimieren stetig unser Streckennetz. Allein im deutschsprachigen Raum kommen rund 140 neue Halte hinzu. Außerdem werden viele bestehende Verbindungen aufgestockt, neue touristische Ziele an das FlixBus-Streckennetz angebunden und die ländlichen Regionen weiter vernetzt“, erklärt Susanne Hintermayr.

So soll die neue Linie zwischen Spree und Ostsee (Entfernung rund 270 Kilometer) am ZOB in Berlin starten. Nach einem Zwischenstopp in Tegel würde es über die Autobahnen 24 und 14 zu Haltepunkten nach Schwerin und Wismar gehen. Von der Hansestadt aus setzt der Bus seine Reise über Stopps in Wohlenberg und Klütz (Wismarsche Straße) bis nach Boltenhagen fort. Im Ostseebad sind Ein- und Ausstiege an der Seebrücke, im Schwanenweg, an der Strandklinik und an der Endstation Weiße Wiek geplant. Zwei Fahrten pro Tag soll es zwischen der Bundeshauptstadt und dem Ostseebad geben.

Die Fahrzeit ist nach Aussage von Bürgermeister Christian Schmiedeberg auf etwa viereinhalb Stunden angesetzt.

Genauere Informationen zu Abfahrtzeiten sowie Ticketpreisen könne Flixbus aktuell noch nicht geben. Dennoch ist sich Christian Schmiedeberg sicher: „Diese Verbindung werden viele Gäste nutzen, um nach Boltenhagen zu kommen. Aber auch die Einheimischen haben die Möglichkeit, in den Bus zu steigen und ohne Umsteigen nach Berlin zu fahren. Ein tolles Angebot“, betont er. Für das Gemeindeoberhaupt würde die geplante Flixbus-Linie eine Verbesserung der Infrastruktur in Boltenhagen darstellen. „Und es zeigt, dass das Ostseebad interessant ist. Sonst würde solch ein Unternehmen nicht hierherfahren wollen“, erklärt Schmiedeberg. Zudem passe das Angebot in das Verkehrskonzept von Boltenhagen, das vorsieht, den Autoverkehr im Ort vor allem in der Urlaubssaison zu reduzieren.

Die Linie ins Ostseebad Boltenhagen wäre derweil nicht die erste Verbindung in den Landkreis Nordwestmecklenburg. In der Region gibt es bereits einen Flixbus-Halt in Wismar. „Von dort können derzeit rund 15 Direktziele erreicht werden“, sagt Firmensprecherin Susanne Hintermayr. Dazu zählen Fahrten vom ZOB der Hansestadt nach Rostock, Lübeck (je 5 Euro), Hamburg, Kiel (je 8 Euro), aber auch nach Münster, Duisburg, Aachen (je 19 Euro) oder das polnische Stettin (11 Euro).

Daniel Heidmann

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