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Franziska Jäger aus Tarnewitz gewinnt Ringreiten in Kastahn

Kastahn Franziska Jäger aus Tarnewitz gewinnt Ringreiten in Kastahn

Überschattet wurde der Wettbewerb von einem schweren Sturz einer Reiterin / Mehr als 1000 Besucher lockte es auf den Festplatz im Ort

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Der Traditionsverein im Kirchspiel Diedrichshagen hatte eine Rückschau der vergangenen 20 Jahre angefertigt.

Kastahn. Schrecksekunde beim traditionellen Ringreiten in Kastahn: Überschattet wurde Nordwestmecklenburgs Highlight an Christi Himmelfahrt von einem schweren Sturz einer Reiterin.

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Überschattet wurde der Wettbewerb von einem schweren Sturz einer Reiterin / Mehr als 1000 Besucher lockte es auf den Festplatz im Ort

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Ringreiten hat in Kastahn eine Tradition. Wir können schon auf eine Zeit vor 1900 zurückblicken.“ Hans Oldenburg, Moderator

Sie wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Die drei Wertungsdurchgänge der drei Altersklassen konnten dennoch durchgeführt werden.

33 Reiter waren gemeldet. Behaupten konnte sich am Ende Franziska Jäger aus Tarnewitz. „Ringreiten hat in Kastahn eine Tradition. Wir können schon auf eine Zeit vor 1900 zurückblicken“, erzählte Hans Oldenburg, der das Ringreiten seit 20 Jahren moderiert und Pferd und Reiter meistens seit Jahren kennt. Lediglich aus dem Veranstaltungsort selbst kommen kaum Reiter. „In diesem Jahr ist niemand aus Kastahn dabei, aber das stört uns nicht. Schön, dass es aus der Region so toll angenommen wird“, sagte Axel Kirmze, der zur Unterstützung des Moderatoren mit auf dem Pferdewagen saß. „Wir haben das Ringreiten in drei Altersklassen aufgeteilt — bis fünf Jahre, bis 13 Jahre und alles was älter ist. So bleibt es fair“, erklärte Hans Oldenburg.

Die Konkurrenz für die Siegerin Franziska Jäger aus Tarnewitz war groß. Sie blieb neben Sandy Höhn im Feld der ältesten und erfahrensten Teilnehmer in allen drei Runden fehlerfrei, setzte sich dann gegen ihre Kontrahentin aus Gantenbeck im zweiten Stechen durch. Dritte wurde die Pötenitzerin Marlen Tomzik.

Nicht nur Pferde und ihre Reiter standen im Mittelpunkt. Mehr als 1000 Menschen folgten der Einladung des Traditionsverein im Kirchspiel Diedrichshagen, der bereits zum 20. Mal am Himmelfahrtstag eingeladen hatte. Gefeiert wurde auf der Festwiese. Eine Mal- und Bastelstraße für Kinder, Torwandschießen, ein morgendlicher Zeltgottesdienst, Blasmusik und das traditionelle Ringreiten lockten Besucher aus der gesamten Region an.

„Wir haben den Tag mit einem Gottesdienst im Zelt begonnen. Das kommt immer sehr gut an, zumal das Wetter heute auch wieder super mitgespielt hat“, freute sich Thomas Grote, Vorstandsmitglied im Traditionsverein. Nachdem die Klützer Feuerwehrkapelle ihre Töne angeschlagen hatte, waren schon viele Hundert Gäste nicht mehr zu halten. Sie wippten mit den Füßen oder klatschten begeistert mit.

„Ohne Blasmusik kann man doch so einen Tag gar nicht feiern. Es ist eine ziemliche Leistung, so etwas hier auf die Beine zu stellen“, lobte Siegfried Bohl aus Kleinfeld. Der 68-Jährige und seine Frau Brigitte kommen seit fünf Jahren nach Kastahn und freuen sich immer wieder darauf, erzählt er. „Hier kann man den Himmelfahrtstag super verbringen. Alles, was man braucht, ist da: Musik, Unterhaltung, Essen und Trinken", fasste er zusammen.

Auch Thomas Grote war mit der Resonanz zufrieden. „Es ist noch etwas wärmer als im vergangenen Jahr. Das merkt man auch an der Besucherzahl. Mit dem Ringreiten bieten wir eine traditionelle Veranstaltung nach dem Mittag an.“ Zeitweise kamen alle paar Minuten Traktoren mit Feiernden auf den Anhängern angerollt. Sie verbrachten einige Zeit auf dem Festplatz, um dann wieder abgeholt zu werden, damit sie an anderer Stelle Himmelfahrt feiern können.

Von Maik Freitag

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