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Freude und Ärger über Beschluss für die Dünenpromenade

Boltenhagen Freude und Ärger über Beschluss für die Dünenpromenade

Senioren, Strandkorbvermieter und Rettungsschwimmer im Ostseebad Boltenhagen in Nordwestmecklenburg sind geteilter Meinung. Sie freuen sich auf neue Möglichkeiten, sehen aber auch noch einige Kritikpunkte.

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Auf einer Länge von etwa zwei Kilometern soll im Ostseebad Boltenhagen eine neue Dünenpromenade gebaut werden.

Quelle: Grafik: Kurverwaltung Boltenhagen

Boltenhagen. Fast einstimmig haben Boltenhagens Gemeindevertreter für den Baubeginn einer neuen Dünenpromenade für etwa 4,5 Millionen Euro gestimmt. Bürgermeister Christian Schmiedeberg (CDU) hofft sogar auf einen ersten Spatenstich im Frühjahr. Die Reaktionen im Ostseebad auf die Entscheidung der Politiker fallen gemischt aus.

Kurdirektorin Claudia Hörl gratuliert den Gemeindevertretern. „Schön, dass es nach fast fünf Jahren jetzt endlich zur Umsetzung kommen kann“, sagt sie. „In den vergangenen Jahren gab es ja wenige Projekte, die verwirklicht wurden.“ Hörl geht im Gegensatz zum Bürgermeister eher von einem Baubeginn im Herbst 2017 aus.

Das wäre auch der Wunsch der Strandkorbvermieter. „Im Frühjahr werden sicher Gäste durch Baumaschinen gestört“, befürchtet Achim Chille, Sprecher des Vereins der Strandkorbvermieter in Boltenhagen. „Wir sind nicht gegen etwas Neues und auch nicht grundsätzlich gegen die Dünenpromenade“, stellt er klar. „Wir befürchten aber, dass Details nicht weit genug geplant sind.“ Dabei geht es unter anderem um die Platzierung der Hütten der Strandkorbvermieter und um den Winterdienst. „Wer entfernt dann Schnee und Eis?“, fragt Chille.

Die Frage stellen sich auch Mitglieder des Seniorenbeirats. „Wird sie dann mit einer Schnur und dem Hinweis auf Schnee und Eis gesperrt?“, fragt Brigitte Hilscher, Vorsitzende des Seniorenbeirats etwas kritisch. „Es sagen aber auch einige Senioren, dass man auf der Dünenpromenade sicher schön spazieren gehen kann“, so Hilscher. Ihr wäre es wichtig, dass Boltenhagen als „kleiner, feiner Badeort“ vor allem durch Qualität auf sich aufmerksam macht.

Uwe Burmeister, Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe in Boltenhagen, freut sich über die Entscheidung für die Dünenpromenade, weil die Türme der Rettungsschwimmer immer wieder ausgebessert werden müssen. „Wir wären sehr froh, wenn bald neue Türme kommen“, so Burmeister. „Bislang müssen wir oft mit Provisorien arbeiten.“

Malte Behnk

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In einem Grundsatzbeschluss haben sich Boltenhagens Gemeindevertreter mit nur einer Gegenstimme für den Bau einer Dünenpromenade entschlossen.

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