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Grevesmühlen Für Flüchtlinge beginnt langsam der Alltag
Mecklenburg Grevesmühlen Für Flüchtlinge beginnt langsam der Alltag
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07:43 27.04.2016
In der ehemaligen Kita in Klütz sind aktuell 38 Asylbewerber untergebracht, die auf dezentrale Unterkünfte im Landkreis Nordwestmecklenburg warten. Quelle: Malte Behnk
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Klütz

In der alten Kita in Klütz, die vom Landkreis als Übergangsunterkunft für Asylbewerber genutzt wird, ist so etwas wie Alltag eingekehrt. Nachdem es Ende vergangenen Jahres viele Unklarheiten gab, weil die Unterkunft erst vom Land als Aufnahmelager für Flüchtlinge genutzt, dann kurzfristig geräumt und schließlich vom Landkreis als Unterkunft für Asylbewerber übernommen wurde, hat sich die Zahl der Bewohner inzwischen verringert und es gibt klare Strukturen.

Davon hat sich Guntram Jung (CDU), Bürgermeister der Stadt Klütz, bei einem Besuch überzeugt. „Ich bin überrascht, in welch gutem Zustand die Räume noch sind, obwohl sie schon von vielen Menschen genutzt wurden“, sagt Jung. Das zeige, dass pfleglich mit der Einrichtung umgegangen werde.

Aktuell leben in der alten Kita 23 Männer, sechs Frauen und neun Kinder, wie Andrea Flindt, die die Einrichtung für den Malteser Hilfsdienst leitet, aufzählt. „Die Kinder besuchen die Grundschule, weiterführende Schulen und einige die Berufsschule“, sagt Flindt. Ehrenamtliche Helfer bieten montags bis donnerstags Deutschunterricht für die Flüchtlinge an. Sporadisch können sie zum Reiten gehen. In der kommenden Woche hat sich die Polizei in der Unterkunft angekündigt und macht Verkehrsunterricht speziell für Flüchtlinge.

Von Behnk, Malte

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