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Fundsachen-Versteigerung: Fahrräder heiß begehrt

Klütz Fundsachen-Versteigerung: Fahrräder heiß begehrt

Das Amt Klützer Winkel hat die Auktion auf dem Gelände des Bauhofs durchgeführt / 330 Euro kommen zusammen / Ausgemusterte Technik findet keine Abnehmer

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Amtsmitarbeiter Torsten Gromm (l.) leitete die Fundsachen-Versteigerung in Klütz. Gekommen waren 40 bis 50 Neugierige.

Quelle: Fotos: Daniel Heidmann

Klütz. Passend zum strahlenden Sonnenschein war die Stimmung locker und ausgelassen. Als ein unglücklich geparktes Fahrzeug drohte, für Ärger während der Fundsachen-Versteigerung in Klütz zu sorgen, nahm man es mit Humor: „Torsten, versteigere den Wagen. Startpreis fünf Euro“, rief ein Mann scherzhaft. Die etwa 40 bis 50 Neugierigen, die Sonnabendvormittag den Weg zum Bauhofgelände in Klütz auf sich genommen hatten, waren amüsiert. Auch der Autobesitzer grinste. Er war schnell gefunden. Ebenso fix fanden viele Fundsachen einen neuen Eigentümer.

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Das Amt Klützer Winkel hat die Auktion auf dem Gelände des Bauhofs durchgeführt / 330 Euro kommen zusammen / Ausgemusterte Technik findet keine Abnehmer

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„Es ist besser gelaufen als im Vorjahr“, fasste Amtsmitarbeiter Torsten Gromm zusammen. Er leitete die Auktion, die vom Amt Klützer Winkel zum zweiten Mal durchgeführt wurde. Unter den Hammer kamen Fundsachen, die im Amtsgebiet angefallen waren und auch nach über sechs Monaten nicht von ihren Besitzern abgeholt wurden. „Da kommen Sachen zusammen, die die Polizei, der Bauhof oder auch Bürger finden“, erklärte Thomas Zellner, der Gromm unterstützte. Unter dem Strich nahm das Amt in nur 28 Minuten Auktionszeit 330 Euro ein.

Das höchste Einzelgebot betrug 42 Euro für eines der zwölf angebotenen Fahrräder. Diese waren extrem begehrt. „Alle sind weg. Erstaunlich, denn nicht überall war die Qualität besonders hoch“, sagte Gromm. Selbst ein Drahtesel, bei dem das Vorderrad fehlte, fand einen Abnehmer. Ein besonders erfolgreicher Bieter war Akhila Petzold. Er ergatterte allein fünf Fahrräder für insgesamt 57 Euro.

Allerdings nahm er davon nur drei mit nach Hause. Zwei Räder gab der Klützer gleich im Anschluss an sein erfolgreiches Geschäft für jeweils fünf Euro an unterlegene Mitbieter wieder ab. „Wir sind auf diese Weise alle günstiger davon gekommen, als wenn wir uns bei der Versteigerung versucht hätten zu überbieten“, erklärte Petzold. Der gebürtige Berliner war von den geringen Preisen überrascht. „In Berlin wird bei solchen Versteigerungen deutlich hartnäckiger gekämpft. Hier lief alles kooperativ ab.“

Für Petzold ging es eigentlich nicht gut los. Er war gekommen, um ein bestimmtes Fahrrad zu ersteigern. Das klappte jedoch nicht. Dafür sicherte er sich unter anderem das Drei-Gang-Rad von „Hercules“. „Das ist ziemlich Retro“, war Petzold zufrieden. Er will die erworbenen Artikel nicht ausschließlich privat nutzen. „Ich leite einen Kreativraum im Klützer Lindenring. Dort könnten Kinder und Jugendliche die Räder nutzen.“

Unter den Hammer kamen auch Schmuck, eine Uhr und ein Handy. Freude herrschte bei einem Paar, dass sich für das Startgebot von einem Euro ein zweiteiliges Kofferset schnappte. Gar kein Interesse zeigten die Auktionsteilnehmer dagegen bei den zahlreichen Monitoren, Druckern und Scannern. Sie waren im Amt aussortiert worden. „Derartige Technik haben die meisten schon oder kaufen sich die Leute lieber neu“, meint Torsten Gromm. Was mit diesen Artikeln nun geschieht, sei noch unklar.

Von Daniel Heidmann

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