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Grevesmühlen Gefährliche Rochade – Krimi aus Hamberge
Mecklenburg Grevesmühlen Gefährliche Rochade – Krimi aus Hamberge
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00:02 12.12.2017
Olaf Warnsing (r.) stellte sein erstes Buch, einen Kriminalroman, im Bernstorfer Schloss vor. Quelle: Foto: Maik Freitag
Hamberge/Bernstorf

Ein Krimi-Autor, der aus dem Ruhrgebiet stammt, jetzt für die Liebe in den Norden gezogen ist und in Hamberge bei Grevesmühlen lebt, und eine faszinierende Geschichte geschrieben hat, das ist Olaf Warnsing. Sein Erstlingswerk „Gefährliche Rochade“ stellte der Hobby-Autor jetzt im Hospiz Bernstorfer Schloss vor. Erstmals las er dabei in Mecklenburg-Vorpommern aus seinem Buch vor. „Ich arbeite in Mülheim an der Ruhr und bin die ganze Woche über dort. Deshalb gab es auch dort die erste Lesung“, erklärte der 54-jährige Betriebswirt einer Bank-Organisation. Zustande gekommen sei das Engagement in Bernstorf durch seinen Nachbarn Marco Holter. Der ist vor allem für seine Alpakas bekannt, die er in Hamberge betreut, und er ist der Vorsitzende des Hospiz-Fördervereins. Die beiden kamen ins Gespräch, eine Idee ergab die nächste und schließlich gab es einen Plan. „Ich fand die Idee gut und bin gerne gekommen“, erklärte der Autor, der sein Buch in knapp zwei Jahren schrieb und Ende September 2017 verlegte. Die Idee dazu kam ihm beim Lesen zweier Kriminalromane. „Der Inhalt gefiel mir, aber die Zusammenhänge waren meiner Meinung nach schlecht geschrieben. Ich dachte mir, dass ich das besser könne“, erklärte der Buchautor und machte sich selbst ans Schreiben.

Das Cover des Buches von Olaf Warnsing.

Das Ergebnis ist ein spannender Kriminalroman, dessen Handlung einige interessante Wendungen für den Leser bereithält. Zu bestellen ist das Buch „Gefährliche Rochade“ (ISBN: 9783956673153) online beziehungsweise über den Buchhandel.

Für Marco Holter vom Hospiz in Bernstorf war diese Möglichkeit eine willkommene Abwechslung für die Gäste des Hauses. Außerdem bot der Förderverein diese Lesung auch für die Öffentlichkeit an, und tatsächlich blieb kein Stuhl unbesetzt. „Von unseren 15 Gästen können zwar nur drei hierherkommen, aber schön, dass wir auch viele Gäste von auswärts haben“, freute sich Holter über die große Resonanz der Veranstaltung.

2014 war das Schloss Bernstorf nach jahrelangen Umbauarbeiten als Hospiz eröffnet worden. Etwa 500 Gäste seien hier in den vergangenen drei Jahren versorgt worden, erklärte der Fördervereinsvorsitzende. 38 Mitarbeiter kümmern sich um die Bewohner des Hauses, die aus ganz Norddeutschland kommen.

Chroniken der Region

Eckart Redersborg (80) und Manfred Rohde (66), beide aus Grevesmühlen, haben sich als Ortschronisten einen Namen in der Region gemacht. Letztgenannter hat in diesem Jahr sein drittes Buch über die Geschichte der Gemeinde Kalkhorst vollendet. Redersborgs neue Werke sind eine Chronik von Arpshagen und der dritte Band über die Stadt Grevesmühlen.

Angelika Hukal (67) aus Everstorf hat mit „Eine Frau zwischen den Zeiten“ eine Biografie geschrieben, die lustige, aber auch erschütternde Erlebnisse beinhaltet. Auf 329 Seiten erzählt sie unter anderem von ihrer Studienzeit, von einem Kommilitonen, der sich das Leben nehmen wollte, und von ihrer schweren Diabetes, mit der sie seit Jahren lebt. Einige wenige Exemplare sind noch in ihrer Galerie käuflich zu erwerben – auf Wunsch mit Signatur.

Christian Klemkow (41), Leiter der Kita „Spielgarten“ in Grevesmühlen, lässt seiner Fantasie freien Lauf und veröffentlichte damit schon vier Bände seiner Reihe „Exploration Capri“. Sein Science Fiction-Roman spielt im Jahr 2093. Auch seine Freundin Monika Schröder ist kreativ, aber im Gegensatz zu ihrem Freund eher auf romantischen Wegen – aber nicht die herkömmliche Romantik. In ihrem Werk „Plötzlich Mensch“ geht es um Vampire mit eigenem Humor.

Michael Prochnow/maik Freitag

Und wieder kommen wir unserem Ziel, einem Transporter für Grevesmühlens Kinder und Jugendliche, ein großes Stück näher.

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