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Grevesmühlen Gemeinde kann kaum noch Platz für Wohnhäuser anbieten
Mecklenburg Grevesmühlen Gemeinde kann kaum noch Platz für Wohnhäuser anbieten
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07:52 16.11.2016
In der Gemeinde Kalkhorst können noch 15 Grundstücke für Wohnhäuser verkauft werden - dann ist bis 2020 vorerst Schluss mit dem Wachstum. Quelle: Malte Behnk
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Kalkhorst

Die Gemeinde Kalkhorst im Landkreis Nordwestmecklenburg entwickelt sich über die vergangenen Jahre positiv, alle Ortsteile haben ein gesundes Wachstum. Mit dem könnte es vorerst aber vorbei sein, wenn es nach der Raumordnung des Landes geht. Die sieht nämlich vor, dass bis 2020 lediglich 27 neue Wohnhäuser im Gemeindegebiet entstehen sollen.

Das bezieht sich neben dem Hauptort Kalkhorst auf zehn weitere Ortsteile. Dabei ist Kalkhorst schon privilegiert: Die Gemeinde darf um fünf Prozent wachsen, weil sie einen touristischen Schwerpunkt hat. Andere Gemeinden dürfen nur um drei Prozent wachsen. An dieser Wachstumsgrenze ist Kalkhorst aber angekommen. Sollte es nach dem Verkauf der jetzt noch verfügbaren Grundstücke weitere Interessenten geben, ein Wohnhaus zu bauen, hätte die Gemeinde ein Problem.

„Im Grunde arbeitet das Land da doch gegen sich selber“, sagt Bürgermeister Dietrich Neick (FWK). „Es sollen doch die Leute im Land gehalten werden oder sogar welche hinzuziehen.“ Da sei so eine Regelung in einer Region die Wachstumspotenzial hat, nicht sinnvoll.

15 Bauplätze für Wohnhäuser kann die Gemeinde aktuell noch anbieten. Sie kosten zwischen 50 und 100 Euro pro Quadratmeter.

Wesentlich teurer kann die Gemeinde Grundstücke für Ferienhäuser verkaufen, wie sich aktuell in Groß Schwansee gezeigt hat. Dort liegt der Quadratmeterpreis bei 165 bis 195 Euro. „Wenn die Menschen hier bauen und fest hier wohnen, ist das langfristig für die Gemeinde lukrativer“, sagt Neick.

Malte Behnk

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