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German Pellets baut zweites Werk in den USA

Wismar German Pellets baut zweites Werk in den USA

In Louisiana sollen eine Million Tonnen Holzpellets pro Jahr produziert werden.

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„Der weltweite Pelletbedarf steigt.“ Peter Leibold, Geschäftsführer

Quelle: Mathias Otto

Wismar. Das Wismarer Unternehmen German Pellets baut seine Produktionskapazitäten in Nordamerika aus. In Urania, im Norden des Bundesstaates Louisiana, beginnt das Unternehmen noch im zweiten Quartal mit dem Bau eines Pelletwerkes. Der Ausstoß soll eine Million Tonnen Holzpellets pro Jahr betragen. Urania ist bereits der zweite Standort der German Pellets-Gruppe in Nordamerika. Im April geht ein Werk in Woodville, Texas, in Betrieb.

„Wir haben uns erneut für einen vom Holz-Zulauf und von der Logistik geübten Standort entschieden“, sagt Peter Leibold, Geschäftsführer der German Pellets-Gruppe. Urania war bis vor einigen Jahren ein bedeutender Standort der Holzwerkstoffindustrie, an dem der US-Konzern Georgia Pacific unter anderem Spanplatten produziert hat. Versorgungs- und Infrastruktur, wozu auch ein Gleisanschluss gehört, sind vorhanden. Die Bauarbeiten sollen kurzfristig beginnen.

Entscheidend für die Standortwahl war die gute Rohstoffverfügbarkeit in der waldreichen Region, in der die Holzzuwachsraten aufgrund des subtropischen Klimas deutlich größer sind als in Deutschland.

In Punkto Rohstoffverfügbarkeit und Rohstoffpreis gewinnt German Pellets damit deutliche Wettbewerbsvorteile gegenüber europäischen Produzenten.

Die Forstwirtschaft ist in dem waldreichen Bundesstaat Louisiana der zweitgrößte Arbeitgeber. Die Wälder werden nachhaltig bewirtschaftet. Mit der Ansiedlung von German Pellets in Urania entstehen rund 500 direkte und indirekte Arbeitsplätze in der Region, so Leibold. Etwa eine Million Tonnen Holzpellets wird German Pellets künftig jährlich in Urania produzieren, doppelt so viele wie im ersten US-Werk in Woodville, Texas.

„Der weltweite Pelletbedarf steigt, insbesondere in Europa. Das macht den Bau großer Produktionskapazitäten notwendig“, meint der Geschäftsführer. Stark steigend sei die Nachfrage aus dem europäischen Kraftwerksmarkt zur Erzeugung von Strom und Wärme aus Holzpellets. Ebenso wachse die Nachfrage nach Heizpellets bei Privatverbrauchern und Großkunden, beispielsweise zur Wärmeversorgung von Krankenhäusern, Schulen, Gewerbe und Industrie.

Für den Transport der Holzpellets nach Europa nutzt German Pellets — wie auch für das Werk in Woodville — den Hafen von Port Arthur am Golf von Mexiko. In dem Tiefwasserhafen betreibt das Unternehmen Lager- und Verlade-Einrichtungen.

OZ

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