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Grevesmühlen „Graben“ statt „Bach“ als neuer Name
Mecklenburg Grevesmühlen „Graben“ statt „Bach“ als neuer Name
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00:00 19.05.2016

Das neue Wohngebiet östlich des Rosenweges in Grevesmühlen im Norden der Stadt soll traditionelle Straßennamen erhalten. Darüber waren sich die Mitglieder des Bauausschusses vor wenigen Tagen weitestgehend einig. Nun allerdings sorgt der Name „Am Walkmühlenbach“ für Kopfschütteln bei den Experten im Umweltausschuss. Denn: Der Bach sei kein Bach sondern ein Graben!

Gerrit Uhle, Vorsitzender des Umweltausschusses, und zusammen mit Martin Bauer Fachmann für alles, was mit Umwelt und Natur zusammenhängt, hat die Diskussion angeschoben. „Ein Bach ist ein natürliches Gewässer, ein Graben ist künstlich angelegt. Und auch wenn er nicht mehr zu sehen ist, es handelt sich hier um den Walkmühlengraben“, erklärten die Umweltexperten im Ausschuss.

Die Walkmühlen, so Bauer, seien es auch gewesen, die Grevesmühlen ihren Namen gegeben hätten. „Die Windmühle kam erst viel später und hatte kaum eine Bedeutung für die Stadt, die Walkmühlen hingegen wurden mit Wasserkraft angetrieben aus dem Graben, daher der Name.“ Deshalb könne der Name für die neue Straße nur lauten „Am Walkmühlengraben“. Die Mitglieder des Umweltausschusses stimmten schließlich für den Vorschlag, über den die Stadtvertretung abschließend entscheidet. „Wichtig ist, dass der Name sachlich richtig ist und wir ein Stück Geschichte damit in Erinnerung rufen“, so Gerrit Uhle. Auch wenn von dem Gewässer heute nicht mehr viel übrig ist. Damit zumindest der ehemalige Verlauf wieder zu erkennen ist, dafür will die Wobag als Bauherr sorgen.

Wie Grevesmühlens Bauamtsleiter Lars Prahler mitteilte, gibt es Überlegungen, den Müll und Unrat aus dem Graben zu entfernen als Teil der Ausgleichsmaßnahme für die Erschließung des neuen Wohngebietes.

proch

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