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Grevesmühlen Grevesmühlen: Weniger Freiflächen für Hunde in der Stadt?
Mecklenburg Grevesmühlen Grevesmühlen: Weniger Freiflächen für Hunde in der Stadt?
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00:00 24.03.2016
Nils Dau unterstützt die neue Hundeverordnung. Quelle: L. Kylau

Womöglich dürfen sich Hunde in der Stadt Grevesmühlen bald auf weniger ausgewiesenen Flächen frei bewegen. Der Umweltausschuss beschäftigt sich derzeit mit der Hundesatzung. „Wir haben uns dafür ausgesprochen, den Lustgarten aus dieser Liste rauszunehmen“, sagt Ausschussvorsitzender Gerrit Uhle. „Der Park ist verhältnismäßig klein und in der Nähe sind Hort und Kita.“

Bei den Hundebesitzern in Grevesmühlen stößt der Vorschlag größtenteils auf Verständnis. Kritik gibt es hingegen am Umfang der Vorschriften. „Der Hund muss ja auch irgendwo laufen können, ich finde das schon ziemlich übertrieben“, sagt beispielsweise Jürgen Metelmann. Hans Dietrich Dau kann die Diskussion im Ausschuss nachvollziehen: „Ich stimme der Verordnung zu, ich finde das gut.“ Etwas differenzierter sieht Nils Dau mit seinem Collie die Entwicklung: „Also das Tier muss doch irgendwo rumlaufen können“, sagt er. Dau könne ein Verbot auf dem Gelände von Schulen und Kindergärten verstehen. „Kinder sind schützenswert. Aber wie soll das aussehen, wenn ich zum Beispiel von außerhalb komme? Dann soll mich auch jemand am Ortseingang informieren“, fordert Dau und ergänzt: „Aber wenn ich meinen Hund zu Hause nicht rumlaufen lassen darf, ist das ein Eingriff in die Privatsphäre.“

Zu viele Einschränkungen sieht auch Rene Klawitter durch die Hundeverordnung: „Generell muss jeder wissen, ob sein Hund einen Maulkorb braucht oder nicht. Allerdings finde ich, dass das mit dem Maulkorbzwang ein wenig weit gegriffen ist.“

Von Lucas Kylau

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