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Grevesmühlen Grevesmühlenerin reiste zur großen Einheitsfeier
Mecklenburg Grevesmühlen Grevesmühlenerin reiste zur großen Einheitsfeier
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08:00 07.10.2016
Quelle: privat
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Grevesmühlen

Angret Redersborg zieht ein positives Fazit von dem drei Tage andauernden großen Fest zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden. Es ärgert sie, dass der Fokus der Medien überwiegend auf den Zwischenfällen vor dem Gottesdienst in der Dresdener Frauenkirche am 3. Oktober lag. „Wir sind auch an diesen Demonstranten vorbeigegangen. Es waren wirklich nicht sehr viele. Doch alle berichten über sie und die unflätigen Beschimpfungen dieses Grüppchens. Unter diesem Eindruck verschwindet dann vollkommen die ganze Wahrheit. Es war ein schönes Volksfest, das, bis auf die Vorfälle am Rande, in guter Stimmung ablief – trotz all der Schwierigkeiten, mit denen Deutschland derzeit kämpft.“

Dass die Nominierung und Berufung der ehemaligen Musiklehrerin aus Grevesmühlen in die Bürgerdelegation Mecklenburg-Vorpommerns mit ihrem Engagement für den Volks- und Trachtentanz zu tun hat, soviel ist sicher. Angret Redersborg hat schon in der DDR eine Tanzgruppe geleitet. Mittlerweile ist sie weit über Grevesmühlen und den Landkreis hinaus für ihr ehrenamtliches Wirken in Sachen Trachtentanz bekannt. Sie leitet nicht nur die Tanz- und Trachtengruppe in Grevesmühlen, die an vielen Veranstaltungen regional und überregional teilnimmt – sie gibt auch Seminare, um ins Thema einzuführen.

Besonders gut hat ihr die 100 Meter lange Kaffeetafel gefallen – die unter dem Motto „Zu Gast bei den Kaffee-Sachsen“ im Hof des Dresdener Zwingers stattfand. „Man konnte mit den Ehrenamtlern aus anderen Bundesländern gut ins Gespräch kommen.“ Dass dabei - was das Ost-West-Thema angeht - immer wieder einmal das ein oder andere Missverständnis von beiden Seiten auftaucht, ist auch 26 Jahre nach der Wiedervereinigung noch ein Fakt. „Im persönlichen Austausch ist es dann gut möglich, jeweils ein paar neue Erkenntnisse zu gewinnen“, sagt Angret Redersborg.

Annett Meinke

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