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Grüne in Nordwestmecklenburg planen für die Zukunft

Grevesmühlen Grüne in Nordwestmecklenburg planen für die Zukunft

Nach der Niederlage bei der Landtagswahl werden neue Ziele gesteckt

Grevesmühlen. Nach der für die Grünen enttäuschenden Landtagswahl hat sich der Vorstand des Kreises Nordwestmecklenburg mit den Wahlergebnissen vor Ort beschäftigt und die Ziele neu definiert.

„Wir werden uns nicht mit der Feststellung begnügen, dass die SPD landesweit von der Angst vor einer AfD als stärkste Landtagsfraktion profitiert hat und sowohl Grüne Wählerstimmen gewonnen als auch Nicht-Wählerpotenzial für sich erschließen konnte“, meint Petra Kesper, Sprecherin der Grünen. Dass dennoch alle Parteien Stimmen an die AfD abgeben mussten und die AfD mit gut 20 Prozent in den Landtag einziehen konnte, müsse aus Sicht der Grünen nicht nur vor dem Hintergrund der sozialen Verhältnisse in M-V und der Auswirkungen der sogenannten Flüchtlingskrise bewertet werden.

Auch Mathias Engling, Sprecher der Grünen in Nordwestmecklenburg, zeigt sich kämpferisch: „Wir werden auf Menschen zugehen und dabei nicht nur grün-nahestehende Initiativen, sondern auch Vereine und ehrenamtlich Tätige aufsuchen, die versuchen, ihre Gemeinwesen zu aktivieren.“ Darüber hinaus werde die Partei in den kleinen und mittleren Städten des Kreises stärker in Erscheinung treten. Das gelte zum Beispiel für Gadebusch, Lützow, Mühlen-Eichsen und Grevesmühlen – Orte, in denen die Grünen zum Teil unterdurchschnittlich abgeschnitten haben. „Unser Engagement für Flüchtlinge und gegen rechtsextreme Übergriffe werden wir unvermindert fortsetzen. Wir sind der festen Überzeugung, dass überall dort, wo Menschen direkt mit Fremden in Kontakt treten, das gegenseitige Verständnis wächst und viele Vorurteile abgebaut werden können. Das funktioniert nur über gelungene Integration.“

Die Partei wolle den ländlichen Raum stärken, heißt es weiter in der Erklärung. „Gerade im Nordwestkreis halten wir es für absolut notwendig, attraktive Wohn- und Lebensstandorte auch für Jugendliche und junge Familien zu schaffen, die zu ihrem Arbeitsplatz pendeln.“ Dazu gehöre unter anderem eine komfortable Verkehrsanbindung nach Hamburg, eine gute Infrastruktur mit Kita-Einrichtungen, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten, sowie Freizeit- und Mobilitätsangebote für Jugendliche.

OZ

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