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Grevesmühlen Gymnasiasten debattieren im Landtag
Mecklenburg Grevesmühlen Gymnasiasten debattieren im Landtag
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00:01 07.04.2016
Der Plenarsaal im Schweriner Landtag war Austragungsort des Landesfinales. Die Erwachsenen gingen mit gutem Beispiel voran. Quelle: Fotos: Cornelius Kettler

Zwei Nominierungen und am Ende ein vierter Platz für Daniela Wenzel. Die Bilanz des Grevesmühlener Gymnasiums beim Landesfinale „Jugend debattiert“ am Dienstag in Schwerin kann sich sehen lassen. Neben Daniela Wenzel war auch Marica Komarow vom Tannenberg-Gymnasium unter den Finalisten. Trainiert werden die Schüler in Grevesmühlen von Lehrer Christian Pohla, vordere Platzierungen sind seit Jahren die Regel.

Die Gewinner

Laura Hinneburg von der Werkstattschule Rostock setzte sich bei den jüngeren Schülern durch. Bester Redner der Klassen 11 bis 13 wurde Erik Jahn vom Fridericianum in Schwerin. Die Zweitplatzierten sind Julia Reichelt aus Wismar und Hannes Michallik aus Rostock.

Versammlung beim GFC

Die Jahreshauptversammlung des Grevesmühlener Fußballclubs ist für Freitag, 29. April, angesetzt. Beginn der Veranstaltung, die im Sportlerheim am Tannenberg stattfindet, ist um 19 Uhr. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Wahl des Vorstandes.

Begleitet wurden die Schüler am Dienstag nach Schwerin von Teilen der Klasse 8/4, zu der auch Marica Komarow gehört. Klassenlehrerin Martina Schuch war ebenfalls mit dabei und begeistert von den Leistungen der jungen Leute. „Schon toll, wie sie mit den unterschiedlichsten Themen umgehen.“

Bei dem Wettbewerb stehen sich jeweils zwei Teams, bestehend aus zwei Schülern, gegenüber. Die unterschiedlichen Thesen werden vor der Debatte zugelost. Am Dienstag ging es unter anderem um die Frage, ob die Neuauflage von „Mein Kampf“ Schullektüre sein soll oder nicht. Für die zahlreichen Zuschauer im Plenarsaal des Schweriner Schlosses war es faszinierend zu sehen und zu hören, wie rhetorisch geschickt die Schüler ihre Argumente darlegten. Der mehrstündige Wettbewerb wurde per Livestream im Internet übertragen.

Die Sieger des Wettbewerbs kommen übrigens aus Rostock und Schwerin. Beim Landesfinale setzte sich in der Altersgruppe der Klassen 8 bis 10 Laura Hinneburg von der Werkstattschule Rostock durch.

Bester Redner bei den Schülern der Klassen 11 bis 13 wurde Erik Jahn vom Fridericianum in Schwerin.

An dem Endausscheid nahmen insgesamt 16 Schüler teil, jeweils vier je Altersgruppe gelangten dann in die Finalrunde. Dabei setzten sich die älteren Bewerber mit dem Thema auseinander, ob Hitlers Buch „Mein Kampf“ in der kommentierten Fassung zur Pflichtlektüre an weiterführenden Schulen werden solle. Die jüngeren Redetalente befassten sich mit der Frage, ob es künftig einen Jugend-Check für Gesetzesvorhaben geben solle.

Sieben Mädchen, darunter die beiden Schülerinnen aus Grevesmühlen, und neun Jungen hatten sich bei regionalen Ausscheiden als beste Redner durchgesetzt und damit für den Endausscheid in Schwerin qualifiziert. Landesweit beteiligten sich nach Angaben der Veranstalter knapp 7400 Schüler von 61 Schulen. Das waren mehr Bewerber als etwa in den bevölkerungsreicheren Ländern Brandenburg, Berlin oder Sachsen.

Neben Laura Hinneburg und Erik Jahn vertreten auch die jeweils Zweitplatzierten Julia Reichelt aus Wismar und Hannes Michallik aus Rostock Mecklenburg-Vorpommern beim Bundesfinale Mitte Juni in Berlin. „Jugend debattiert“ ist eine Initiative des Bundespräsidenten und wird von mehreren Stiftungen sowie den Kultusministern und Parlamenten der Länder unterstützt.

Von Michael Prochnow

Mit Interesse las Margitta Schröder aus Grevesmühlen den OZ-Artikel über das mysteriöse Verschwinden von Katzen in der Stadt (Ausgabe vom 5.

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