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Handball-Krimi beim Spitzenreiter BFC Preussen

Handball-Krimi beim Spitzenreiter BFC Preussen

Wismarer Oberliga-Handballerinnen gewinnen beim Spitzenreiter in Berlin mit 21:20 / Millrath mit sieben Toren beste Werferin

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Jubel in der Kabine: Die TSG-Handballerinnen besiegten den ungeschlagenen Spitzenreiter BFC Preussen mit 21:20-Toren.

Quelle: Foto: F. Stephan

Berlin/Wismar. Die Oberliga-Handballerinnen der TSG Wismar haben dem bisher ungeschlagenen Spitzenreiter BFC Preussen die erste Niederlage in der laufenden Saison beschert. Die Schützlinge von TSG-Trainer Christoph Nisius (34) besiegten die Berlinerinnen in einem wahren Handball-Krimi hauchdünn mit 21:20 (9:11). „Ich bin erleichtert, dass wir das Spiel beim Spitzenreiter gewonnen haben. Wir haben uns auf diese Partie gut vorbereitet. Die Mannschaft hat das prima umgesetzt“, freute sich Nisius nach Spielende.

Dabei sah es in der Anfangsphase gar nicht nach einem Erfolg der Wismarerinnen aus. Denn die Gastgeberinnen um die ehemalige Nationalspielerin Michaela Hofmann (38) legten los wie die Feuerwehr.

Bereits nach 24 Sekunden eröffnete Christin Schnitzer den Torreigen für die Hauptstädterinnen. Nach knapp sechs Minuten führte Preussen mit 4:0. Vivien Bartlau konnte eine Minute später das erste Tor für die Gäste erzielen.

Nach dem 5:1 reichte es dem TSG-Trainer. Er nahm eine Auszeit und rüttelte sein Team auf. Doch die Gastgeberinnen ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Sie schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe und führten nach knapp 17 Minuten mit 8:1. Doch das TSG-Team steckte nicht auf. Sarah Dürls Treffer zum 8:2 in der 19. Minute gab dann das Signal zur Aufholjagd. Henrike Bibow verkürzte auf 3:8.

Dann kam der große Auftritt von Vivien Millrath. Die Rückraum-Spielerin erzielte binnen vier Minuten drei Tore. Dennoch hielt der Spitzenreiter die TSG weiter auf Distanz. Beim Stand von 11:9 wurden die Seiten gewechselt.

TSG-Trainer Nisius nutzte die Pause, um seine Mannschaft noch einmal stark zu reden: „Ich hatte den Spielerinnen gesagt, dass sie so weitermachen sollen wie gegen Ende der ersten Halbzeit.“ In der Folge ließen sich die Wismarerinnen nicht mehr abschütteln. Danach konnten Pinkohs, Bartlau, Millrath, Bibow und Stefanija Misevska weitere Bälle im gegnerischen Kasten unterbringen. Als dann in der 38. Minute Millrath den 14:14-Ausgleich erzielte, waren die TSG-Spielerinnen aus dem Häuschen.

Geschockt waren anschließend die Berlinerinnen, als Pinkohs in der 39. Minute erstmals die Führung für die Gäste erzielte (15:14). Eine Minute später vergrößerte sie sogar den Vorsprung auf zwei Tore. Dann ging es hin und her. Hoffnung kam beim BFC Preussen noch einmal auf, als Schnitzer den 19:19-Ausgleich (53.) schaffte. Doch Millrath konterte und brachte ihr Team wieder in Führung (20:19). Endgültig den Zahn zog dann Dürl den Gastgeberinnen, als sie das 21. Tor für die TSG erzielte. Mehr als den 20:21-Anschlusstreffer durch Viktoria Obermann schaften die Gastgeberinnen nicht mehr. Danach kannte der Jubel im TSG-Lager keine Grenzen mehr.

Trotz des Sieges kam im Team aber auch Wehmut auf. „Wenn uns nicht zwölf Punkte wegen eines Formfehlers am Grünen Tisch abgezogen worden wären, dann hätten wir jetzt die Tabellenführung nach diesem Erfolg gegen BFC Preussen übernommen“, sagte Nisius.

TSG Wismar: Steiner, Schultz – Krohn, Tegler, Kriegsmann, Nibow 2, Martin, Dürl 3, Pinkohs 4, Powierski, Millrath 7, Evangelidou, Misevska 1.

Peter Preuß

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