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Heftige Kritik an der Politik

Boltenhagen Heftige Kritik an der Politik

Boltenhagen: Kai Dunkelmann greift Bürgermeister an

Boltenhagen. Er war als Gemeindevertreter angetreten, um Boltenhagen voranzubringen. Statt Streit und Missgunst sollte es eine konstruktive Zusammenarbeit mit allen Fraktionen geben. Doch im vergangenen Jahr hat Kai Dunkelmann das Handtuch geworfen. Denn: „Ich muss eingestehen, das ist hier mit den alten Seilschaften in der Gemeinde und dem Bürgermeister nicht möglich.“ Der selbstständige Fischer zog sich aus der Politik zurück, um, wie er sagt, seine Gesundheit nicht zu gefährden. „Ich habe eine Frau und vier Kinder, die mich brauchen und lieben.“

 

OZ-Bild

Kai Dunkelmann

Mit seiner Meinung hält er dennoch nicht hinterm Berg. „Die Mehrheiten in der Gemeinde und der damalige stellvertretende und jetzige Bürgermeister haben Olaf Claus, der mit 80 Prozent von den Boltenhagenern gewählt und gewollt war, abgewählt. Ob er ein besserer Bürgermeister war, konnte er nie beweisen. Die Eigenständigkeit der Gemeinde, das Welcome Center und die Dünenpromenade wurden damals wie heute durchgedrückt, egal was die Boltenhagener wollen.“

Warum, fragt Kai Dunkelmann in Richtung Bürgermeister Christian Schmiedeberg, „machen Sie nicht endlich Ihr Wahlversprechen wahr und beteiligen die Bürger an so wichtigen Bauvorhaben wie der Dünenpromenade, egal ob die Frist verstrichen ist?“ Der Unternehmer betont, dass die Wähler sich für den Bürgermeister entschieden haben, damit er deren Interessen vertritt. „Strandkorbvermieter, Gäste und Einwohner bezweifeln einen Mehrwert oder mehr Gäste dadurch. Vielmehr gibt es Befürchtungen, dass die Gäste ausbleiben, die Ruhe und Natur suchen.“

„Ich, Kai Dunkelmann, 38 Jahre alt, fühle mich in Boltenhagen nicht mehr wohl. Und wenn politische Entscheidungsträger andere Meinungen der Bürger nicht akzeptieren, dann sorgen sie dafür, dass dieses Gefühl von Unzufriedenheit wächst. Wir haben schon oft überlegt in eine andere Gemeinde zu wechseln“, schreibt der Fischer.

OZ

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