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Heilige Zeiten

Heilige Zeiten

Diese Zeit ist mir heilig“, sagte jemand und meint: Es gibt eine Zeit im Wochenablauf, da darf nichts und niemand stören. Der weiß, was ihm wichtig ist, denke ich.

Diese Zeit ist mir heilig“, sagte jemand und meint: Es gibt eine Zeit im Wochenablauf, da darf nichts und niemand stören. Der weiß, was ihm wichtig ist, denke ich. Ich eigentlich auch, nur lasse ich mich zu oft davon abbringen, weil so vieles in diesem Moment wichtiger scheint. Arbeit, Familie, Dinge, die unbedingt zu erledigen sind usw. Wahrscheinlich gibt es gerade deswegen einen Hinweis, der helfen will, dass es regelmäßig eine sogenannte „heilige Zeit“ für mich geben sollte. „Du sollst (solltest/wirst) den Feiertag heiligen.“ – heißt es im 3. Gebot: Zeit, um aus dem Alltagstrott heraus zu kommen. Das ist, als ob man die Reset-Taste drückt. Auftanken. Alles auf Anfang und neu sortieren, damit ich wieder starten kann. Zeit zum Liegenbleiben, Zeit zum Phantasieren – Zeit, um nun was ganz anderes zu tun. „Du sollst den Feiertag heiligen“ – kann auch heißen: Da ist jemand, der will, dass es mir gut geht, der ein Auge auf mich hat, der weiß, was ich brauche und dass nicht alles an mir hängt. Ich darf mir ohne Gegenleistung was schenken lassen. Es ergibt einen Sinn, dass ich da bin. Ich bin wichtig und geliebt. Nur: Um das noch hören und spüren zu können, braucht es Muße. Es braucht Menschen, denen ich vertraue. Es braucht Orte, wo ich sein kann, wie ich bin. Also – auch anders, als mich schon alle kennen. Denn, es gibt noch etwas Heiliges in mir – einen Raum, den nur ich betreten kann – und Gott, wenn ich an ihn denke, ihm vertrauen kann - für ihn einzigartig bin, heilig eben. Äußerlich helfen kann dazu der Raum der Kirche – vielleicht versuchen Sie es mal wieder?

 

OZ-Bild

Maria Harder,

Pastorin der Kirchengemeinde St. Nikolai in Grevesmühlen

OZ

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