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Dassow/Selmsdorf Hier macht der Schutz der Umwelt Schule

Eine Woche Wissenswertes zu Abfall und Recycling: 370 Schüler absolvieren projektorientierten Unterricht

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Vanessa Wolff (15, l.) und Lena Heidrich (14) untersuchen in der Schule in Dassow Wasserproben aus dem Dassower See, einem Teich und Flüssen in der Region.

Quelle: Fotos: Jürgen Lenz (2)/annett Meinke

Dassow/Selmsdorf. Was kann aus Abfallstoffen hergestellt werden? Sind alle Verpackungen nötig? Was kann ich selbst tun, um Müll zu vermeiden? Fragen wie diesen widmen sich 370 Kinder und Jugendliche in Dassow und Selmsdorf. Die Regionale Schule mit Grundschule Dassow erteilt in dieser Woche an ihren beiden Standorten projektorientierten Unterricht zum Thema Müll. Die stellvertretende Schulleiterin Ulrike Schilling erklärt: „Es geht um das Lernen zu einem bestimmten Thema – fächerübergreifend und teilweise auch jahrgangsübergreifend.“ Für die 370 Kinder und Jugendlichen ist es eine Gelegenheit, kreativ zu arbeiten, sich auszuprobieren, sich Wissen anzueignen und gute Noten zu bekommen, denn, so erläutert Ulrike Schilling: „Die Schüler bekommen Zensuren dafür.“

OZ-Bild

Eine Woche Wissenswertes zu Abfall und Recycling: 370 Schüler absolvieren projektorientierten Unterricht

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Wie das geht, das ließ gestern ein Besuch im Chemiesaal der Dassower Schule erahnen. Dort testete die Chemie- und Biologielehrerin Heike Rossow das Wissen der Schüler, die der Umgebung entsprechend weiße Kittel trugen. Die Lehrerin fragte: „Auf welche Parameter haben wir das Wasser untersucht?“ Es waren Chlor, Nitrit, Nitrat, Karbon und pH-Werte. Entnommen wurde das Wasser aus dem Dassower See, der Stepenitz, der Radegast, dem Burgsee in Gadebusch und dem Privatteich einer Familie. Heike Rossow berichtet: „Wir haben nicht nur die chemischen Parameter untersucht.“ Die Schüler analysierten auch Geruch und Aussehen des Wassers. Riecht es süß? Oder säuerlich? Ist es klar oder trüb? Ist es farbig? Auch ging es für die Schüler darum, Zusammenhänge herzustellen zwischen Werten eines Wassers und den enthaltenen Lebewesen. Im Privatteich und im Burgsee fanden die Jugendlichen am meisten Lebewesen. Die höchsten Nitratwerte stellten die Schüler in den Proben fest, die aus Stepenitz und dem Dassower See stammen.

Grundschüler gingen in dieser Woche in Dassow durch die Stadt und sahen sich an, wo und wie Wertstoffe gesammelt werden. Auch befassten sie sich mit dem Vermeiden, Sortieren, Recyceln und Kompostieren von Abfall und beantworteten die Frage: Wo fehlen in Dassow Mülleimer? Schüler der fünften und sechsten Klassen in Dassow und Selmsdorf widmeten sich ebenfalls dem Trennen und Recyceln von Abfall. Willkommen war den Schülern der siebten und achten Klassen ein Besuch von Mitarbeitern der Ihlenberger Abfallentsorgungsgesellschaft. Die Gäste informierten über die landeseigene Deponie in Selmsdorf und deren Zukunft.

Weniger Wissen als Fantasie und handwerkliche Fähigkeiten waren gefragt beim Gestalten von kreativen Objekten und Spielen aus Müll und bei einer Müllmodenschau. Andere Schüler probierten sich beim Schreiben eines Umweltsongs aus und widmeten sich im Sachkundeunterricht der Verschmutzung der Weltmeere.

Ergebnisse des projektorientierten Unterrichts präsentierten Schüler und Lehrer gestern während eines Tages der offenen Tür in Selmsdorf und Dassow. Bei dieser Gelegenheit konnten sich Eltern der derzeitigen Viertklässler über den Übergang in die Orientierungsstufe informieren – und Eltern der jetzigen Sechstklässler über den Wechsel in die weiterführende Schule. Ulrike Schilling erklärt den Hintergrund: „Die Anmeldefristen für die weiterführenden Schulen laufen jetzt.“

Jürgen Lenz

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