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Grevesmühlen Hundehaus wird im Juni eröffnet
Mecklenburg Grevesmühlen Hundehaus wird im Juni eröffnet
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00:05 08.02.2017
Blick auf das Hundehaus auf dem Gelände des Tierheims. Im neuen Gebäude können künftig 20 Hunde untergebracht werden. FOTO (2): NORBERT WIATEREK

Das neue Hundehaus auf dem Gelände des Tierheims in Dorf Mecklenburg nimmt immer mehr Gestalt an. Meike Gutzmann, Vorsitzende des Tierschutzvereins Wismar und Umgebung, ist optimistisch, dass das Hundehaus am 9. Juni offiziell eröffnet und beim Tierheimfest am 11. Juni der Öffentlichkeit gezeigt werden kann. 20 Hunde sollen künftig Platz im neuen Haus finden. Jedes Tier bekommt eine etwa zwölf Quadratmeter große Stube mit beheizbarer Liegefläche sowie einen ebenso großen Auslauf. Das eingeschossige Gebäude soll außerdem ein Arztzimmer und eine zwölf Quadratmeter große Hundedusche, eine Futterküche, einen Aufenthaltsraum und Duschen für die Tierheim-Mitarbeiter erhalten. Der Neubau mit einer Gesamtnutzfläche von 400 Quadratmetern kostet etwa 640000 Euro.

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20 Vierbeiner finden im neuen Gebäude in Dorf Mecklenburg Platz

Das Tierheim in Dorf Mecklenburg, Träger ist der 250 Mitglieder zählende Tierschutzverein Wismar und Umgebung, beherbergt derzeit zwölf Hunde sowie 55 Katzen, darunter 25 frei Laufende. Meike Gutzmann betont: „Jede Katze, die wir im Tierheim aufnehmen, lassen wir kastrieren.“ Denn eine Samtpfote könne pro Jahr dreimal bis zu fünf Junge gebären. Viele Tiere seien dann auf sich gestellt und würden durch Gärten und Wohngebiete laufen und nach Futter suchen. Für die Kastration eines Katers seien 45 und einer Katze 90 Euro zu zahlen. „Eine Katzensteuer, über die jetzt diskutiert wird, würde das Elend der Vierbeiner noch vergrößern. Denn dann werden viele Katzen von den Besitzern, die eine solche Steuer sparen wollen, einfach auf die Straße geworfen“, so die Befürchtung der Vereinschefin. Norbert Wiaterek

Geld aus mehreren Töpfen

Der Neubau auf dem Gelände des Tierheims kostet etwa 640000 Euro. Aus dem Leader-Programm der Europäischen Union für den ländlichen Raum fließen 200000 Euro. Das Land Mecklenburg-Vorpommern sagte 235000 Euro zu. Auch der Deutsche Tierschutzbund fördert.

Besonders freuen sich die Tierschützer über viele Spenden in Höhe

von insgesamt etwa 100000 Euro.

Firmen und Ingenieure aus Wismar, Karow, Dorf Mecklenburg und

Gägelow sind am Bau beteiligt.

In Zwingern und beheizbaren

Containern sind Hunde derzeit im Heim am Moidentiner Weg untergebracht. Die jeweils etwa 18 Quadratmeter großen Container hatte der Tierschutzbund gespendet, die

umzäunten Ausläufe davor bezahlte das Landesförderinstitut.

OZ

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