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Huskyrettung Thema bei Sommerfest

Roggendorf Huskyrettung Thema bei Sommerfest

Etwa jeder zweite Besucher des gestrigen 14. Sommerfestes im Tierheim Roggendorf hatte einen Hund dabei.

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Josephin Hyttrek, Nina Kruse und Mutter Ute Kruse (v. l.) mit ihren Hunden, die allesamt aus Tierheimen stammen.

Quelle: Dana Dolata

Roggendorf. Etwa jeder zweite Besucher des gestrigen 14. Sommerfestes im Tierheim Roggendorf hatte einen Hund dabei. Zu entdecken gab es neben einem Flohmarkt und kulinarischen Köstlichkeiten — vegetarisch oder Fleisch vom Bio-Hof — etliche Informationsstände. Unter anderem von der „Dogs Guard“ (zu deutsch: Hundewache), die sich für den Tierschutz einsetzt.

Josephin Hyttrek, Nina Kruse und deren Mutter Ute Kruse, die beim Sommerfest auf einer Bank entspannten, haben jeweils mindestens einen Hund, der aus dem Tierheim kommt, unter seine Fittiche genommen. Zwei von ihnen stammen sogar aus dem Tierheim Roggendorf. Heute werden sie longiert — und sie betreiben Agility, eine Hundesportart. „Tierheimtiere haben es verdient, vermittelt zu werden.

Sie haben übrigens allesamt Charakter“, fand Ute Kruse.

Ein Thema, über das viel erzählt wurde, waren die 78 Huskys, die kürzlich aufgeteilt wurden auf etliche Hundepensionen und Tierheime. Sie stammten von einem Hundehalter, der zum ersten Mal auffällig wurde, als er sich noch in Deutschland aufhielt. „Noch bevor man richtig tätig wurde, setzte sich der Mann aber nach Schweden ab, um dort erneut den Blick der Behörden auf sich zu ziehen“, erklärte Meike Jaworski (29), die im Tierheim Roggendorf gerade eine Ausbildung zur Tierpflegerin absolviert. Sie hat bereits Biologie studiert und will in den Tierschutz. Sie weiß beinahe alles von den Huskys, hat sie auch mit abgeholt. Ermöglicht wurde die Rettung durch eine Autopanne, die der Halter hatte, als er wiederum vor den schwedischen Behörden fliehen wollte. In Deutschland wurden die Hunde schließlich von der Polizei sichergestellt. Alle 78 kamen erst einmal in die Tierpension „Kleine Oase“ in Holthusen bei Schwerin, von dort aus wurden sie aufgeteilt. Ins Tierheim Roggendorf kamen sieben Huskys. „Sie werden nun aufgepäppelt“, so Meike Jaworski, um später, sind sie erst einmal freigegeben vom Ordnungsamt, vermittelt zu werden.

 

dana

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