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Grevesmühlen Immer mehr Menschen müssen aufstocken
Mecklenburg Grevesmühlen Immer mehr Menschen müssen aufstocken
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00:00 20.03.2013
Grevesmühlen

Im Landkreis Kreis Nordwestmecklenburg bekamen nach Angaben des Statistischen Landesamtes im vergangenen Jahr 985 Männer und Frauen Grundsicherung. Im Vergleich zum Jahr 2010 entspricht das einer Steigerung um 0,7 Prozent.

Insgesamt bezogen in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2011 genau 17 849 Männer und Frauen Grundsicherung. Das waren 948 oder 5,6 Prozent mehr als 2010. Damit stieg die Zahl dieser Leistungsempfänger seit dem ersten Erhebungsstichtag am 31. Dezember 2003, mit Ausnahme des Jahres 2009, stetig an. Zum Vergleich: Im Jahr 2003 bezogen in Mecklenburg-Vorpommern lediglich 8722

Menschen Grundsicherung. Hier im Kreis Nordwestmecklenburg waren es damals 497 Bedürftige.

Eines der Hauptziele des „Gesetzes über eine bedarfsorientierte Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung“ war es, Altersarmut zu verhindern. Viele ältere Menschen hätten nämlich aus Scham oder Angst, dass ihre Kinder für ihren Unterhalt aufkommen müssten, keine Sozialhilfe beantragt, obwohl ihre Rente nicht zum Leben ausgereicht hat, so der Gesetzgeber damals. Doch in Wahrheit sind die Empfänger von Grundsicherung landesweit zu 68,6 Prozent jüngere Menschen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren, die wegen Krankheit oder Behinderung dauerhaft erwerbsgemindert sind. Im Jahr 2010 waren es 68,2 Prozent. Nur 31,4 Prozent der Empfänger sind 65 Jahre und älter (2010: 31,8 Prozent).

In Nordwestmecklenburg bezogen zum Stichtag 31. Dezember 2011 genau 689 Männer und Frauen zwischen 18 und 64 Jahre die Grundsicherung. Das waren 69,9 Prozent der Empfänger insgesamt.

Weitere 296 Menschen waren 65 Jahre und älter. Das entsprach einem Prozentsatz von 30,1. In Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen waren davon 312 Menschen untergebracht.

Dietgard Oberst

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