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Grevesmühlen 36 neue Bauplätze für Eigenheime in Klütz
Mecklenburg Grevesmühlen 36 neue Bauplätze für Eigenheime in Klütz
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15:24 27.09.2018
Spatenstich für die Erschließung des neuen Wohngebiets Am Lindenring in Klütz. v.l.: Robert Erdmann von der LGE, Bürgermeister Guntram Jung, stellvertretender Landrat Mathias Diederich, Lothar Säwert vom Energie-Ministerium und Volker Bruns von der LGE. Quelle: MALTE BEHNK
Klütz

Die Stadt Klütz will mehr Einwohner bekommen. Dabei sollen neue Baugebiete für Wohnhäuser helfen. An der früheren Festwiese der Stadt hat die LGE jetzt den Spatenstich für die Erschließung von 36 Baugrundstücken gesetzt. Im dritten Quartal 2019 sollen die Grundstückskäufer mit dem Bau ihrer Häuser beginnen können.

Noch heißt das geplante Wohngebiet „Am Lindenring“, weil die Straße Lindenring durch das benachbarte Quartier führt. Künftig wird es aber im Neubaugebiet Straßennamen wie „Eschenweg“ und „Am Turnplatz“ geben. Die Namen beziehen sich einerseits auf Bäume, die dort gepflanzt werden sollen und die Geschichte des Gebiets.

„Voraussetzung für dieses Wohngebiet war der Bau der Umgehungsstraße 2012. Dadurch wurde diese von anderen landwirtschaftlichen Flächen abgetrennt“, berichtete der Klützer Bürgermeister Guntram Jung beim Spatenstich. „Es war aber nicht immer Acker hier“, fügte er hinzu. Vor etwa 60 Jahren habe es westlich des jetzigen Baugebiets beim heutigen Lidl-Markt den Turnplatz gegeben. „Gegenüber wo heute Kaufhaus Stolz ist, war damals eine Schule. Da waren die Wege kurz“, blickte Jung zurück.

Auch die Diskussion, ob die sogenannte Festwiese für Baugrundstücke geopfert werden soll, habe er noch gut in Erinnerung. „Aber wenn wir ehrlich sind, wurde sie nicht so sehr oft zum Feiern genutzt“, so Jung. Daher kam es zur Entscheidung dort Bauplätze zu schaffen. Die sollen aber auch erschwinglich für Familien sein, die nach Klütz ziehen möchten. Daher hatte sich die Stadt, trotz des Verkaufs der Fläche an die LGE, dazu entschieden, einen Teil der Erschließungskosten mitzutragen. „So wurde es möglich, dass wir die Grundstücke für etwa 100 Euro pro Quadratmeter verkaufen können“, sagte Volker Bruns von der LGE.

Der Preis weckt schon jetzt das Interesse möglicher Bauherren, die auch zum Spatenstich kamen. „Wir kommen ursprünglich hier aus der Region und wollen aus Hamburg wieder herziehen“, sagte einer Kaufinteressenten. Vor allem der Preis für die Grundstücke habe überzeugt. In Kalkhorst würden Grundstücke auch bei einem Preis von rund 90 Euro pro Quadratmeter liegen, ohne dass es dort eine vergleichbare Infrastruktur wie in Klütz gebe.

Im neuen Wohngebiet Am Lindenring in Klütz sollen 36 Grundstücke entstehen. Die Erschließung beginnt jetzt. Quelle: MALTE BEHNK

„Dieses neue Baugebiet soll uns neue Einwohner und Bürger bringen“, sagte Bürgermeister Guntram Jung. „Definitiv sollen hier keine Ferienwohnungen entstehen“, betonte er. Das lobte auch der Mathias Diederich, Stellvertreter der Landrätin. Es liege vielleicht nah, direkt an Ferienwohnungen zu denken, weil der Klützer Winkel beliebt bei Touristen ist. Die Menschen, die den Tourismus möglich machen, müssten aber auch finanzierbaren Wohnraum in der Region finden. „Wir sind ein Landkreis und Klütz eine Stadt zum Wohnen und Leben“, sagte Diederich. Der Standort nah an Supermärkten und nicht weit vom Zentrum der Stadt entfernt könne nicht besser genutzt werden, sagte er.

36 Grundstücke stehen zum Verkauf

Das Baugebiet „Am Lindenring“ in Klütz ist etwa vier Hektar groß. Die LGE hat das Gebiet von der Stadt gekauft und beginnt jetzt mit der Erschließung. Es werden die Straßen gebaut und Leitungen für die Ver- und Entsorgung gelegt. Im dritten Quartal 2019 sollen die Grundstückskäufer mit ihrem Bau beginnen können. Die Vermarktung der 36 Grundstücke übernimmt bei der LGE Marion Jahn. Sie ist telefonisch zu erreichen unter 0385/3031761. Infos im Netz auf www.lge.de.

Mit der Vermarktung der 36 Grundstücke „Am Lindenring“ hat die LGE bereits begonnen. Die Grundstücke auf dem vier Hektar großen Areal haben eine Größe von 600 bis 700 Quadratmetern. Die Planung für das Wohngebiet hatte die Stadtvertretung Klütz 2016 begonnen. Ursprünglich sollte die Erschließung des Gebiets schon im Frühjahr 2018 beginnen. Wegen technischer Änderungen in den Planungsunterlagen war der Start aber verschoben worden. Dennoch lobte Lothar Säwert vom Energie-Ministerium die etwa zweijährige Planungszeit. „Das ist im Vergleich zu anderen Projekten recht schnell gelaufen“, sagte er beim Spatenstich.

Malte Behnk

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