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Grevesmühlen In einem Jahr sollen die ersten Häuslebauer starten
Mecklenburg Grevesmühlen In einem Jahr sollen die ersten Häuslebauer starten
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00:00 21.11.2016

. „Exklusive und ruhige Lage am Meer“ sowie nur „wenige Minuten bis zum Strand“. Damit wirbt die landeseigene Landesgrunderwerb Mecklenburg Vorpommern GmbH (LGE) auf ihrer Internetseite für ein neues Wohngebiet im Seebad Wendorf in Wismar.

Auf der rund 14 Hektar großen Ackerfläche entstehen 86 Eigenheim-Grundstücke in der Größe zwischen 1000 und 2000 Quadratmeter – manche mit Meerblick. Die Bagger sind auf der Fläche westlich der Median-Klinik bereits im Einsatz. „Derzeit werden die vorbereitenden Maßnahmen für die Erschließung durchgeführt“, erklärt Robert Erdmann, Geschäftsführer der LGE. Als mögliche Verdachtsstelle wird die Erde auf archäologische Funde überprüft. „Daran werden sich nahtlos die Erschließungsarbeiten anschließen“, erklärt Erdmann. „Ich gehe davon aus, dass wir damit in den nächsten Wochen beginnen werden.“ Läuft alles nach Plan, könnten dann Ende 2017/Anfang 2018 die Häuslebauer starten. „Bis dahin wollen wir die Straßen gebaut sowie alle notwendigen Medien, wie Wasser und Strom, verlegt haben“, erläutert Erdmann. Später, wenn der Großteil der Gebäude errichtet ist, werden Grünflächen, Spielplätze und der finale Straßenbelag in einem weiteren Erschließungsabschnitt realisiert. „Ich schätze, dass wir dann 2020/21 komplett durch sein werden“, so Erdmann. Das Interesse an dem Wohngebiet scheint groß. Mehr als 150 Anfragen seien bereits bei der LGE eingegangen, so der Geschäftsführer.

Die Proteste gegen das Wohngebiet waren laut – und halten immer noch an. Die Bürgerinitiative „Wisun“ hatte im Frühjahr Unterschriften gegen das Vorhaben gesammelt und diese der Bürgerschaft vorgelegt. Dennoch haben die Wismarer Stadtvertreter Ende Mai dem Vorhaben mehrheitlich zugestimmt. Kritik hangelte es unter anderem dafür, dass 34 Bäume für die Zufahrtsstraße gefällt werden müssen, die Arbeiten auf dem 90 Meter langen Abschnitt laufen derzeit. Zahlreiche der markierten Bäume wurden vorab aus Protest mit bunten Fähnchen versehen.

Einige Gegner des Projekts üben auch Kritik in Sachen Bebauungsplan. So wird der Stadtverwaltung zu wenig Transparenz bei den Veränderungen vorgeworfen. Vanessa Kopp

OZ

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